14.02.2008
Portal liberal
Pressespiegel
Hoyer trifft liberale Spitzenpolitiker Nicaraguas und Honduras
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und außenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Dr. Werner Hoyer, hat die beiden zentralamerikanischen Staaten Nicaragua und Honduras besucht. Dabei fanden auch Treffen mit den Spitzenvertretern der liberalen Parteien vor Ort statt. In Honduras traf Werner Hoyer mit dem Staatspräsidenten “Mel” Zelaya und dem Parlamentspräsidenten Roberto Micheletti zu politischen Gesprächen zusammen. In Nicaragua traf sich Hoyer mit den liberalen Parteichefs José Rizo und Eduardo Montealegre.
FDP-Außenexperte Hoyer besprach die Möglichkeiten der Fortentwicklung der Zusammenarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung mit dem Staatspräsidenten von Honduras Zelaya. Zudem wurde das angedachte Staatsprojekt des so genannten “trockenen Kanals”, einer kanalersetzenden Landverbindung zwischen Atlantik und Pazifik mitten durch Honduras, diskutiert.
In einer weiteren Zusammenkunft mit Parlamentspräsident Roberto Micheletti zeigte dieser im Rahmen seines Gesprächs zusammen mit dem Fraktionsvorstand der liberalen Partei großes Interesse an einer Intensivierung der Beratungstätigkeit der Stiftung besonders im Hinblick auf die im November anstehenden parteiinternen Vorwahlen.
Hoyer wies die Fraktionsführung darauf hin, dass die Partei trotz der verschiedenen internen Strömungen nur einig eine Chance haben werde, die Präsidentschaftswahlen 2009 erneut zu gewinnen. Der Leiter des Regionalbüros der Stiftung, Ulrich Wacker, und der neue entsandte Auslandsmitarbeiter Christian Lüth sagten der liberalen Fraktion weiterhin Unterstützung und beratende Zusammenarbeit zu.
In Nicaragua rief Werner Hoyer im Rahmen einer Vielzahl von Gesprächen mit hochrangigen Vertretern der beiden liberalen Parteien Nicaraguas zur Einheit und Vernunft auf. Man könne die anstehenden Kommunalwahlen nur gewinnen und damit den von Seiten Daniel Ortegas drohenden Totalitarismus nur besiegen, wenn eine liberale Einheit gebildet wird. Diese müsse jedoch unter Ausschluss des korrupten Ex-Präsidenten und Parteichef, Arnoldo Alemán, stattfinden, so Hoyer.
In einem abschließenden gemeinsamen Auftritt der beiden liberalen Parteichefs José Rizo und Eduardo Montealegre bekräftigten die Politiker vor der Presse die Absicht der Einheit ohne Alemán.
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