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13.02.2008

Verkehrsclub Deutschland

Meldung

Zum Umbau der Haltestelle Ebertplatz

Auch in Hochflurbahnen soll künftig der niveaugleiche Einstieg am Ebertplatz möglich werden
Auch in Hochflurbahnen soll künftig der niveaugleiche Einstieg am Ebertplatz möglich werden
Auch in Hochflurbahnen soll künftig der niveaugleiche Einstieg am Ebertplatz möglich werden
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Auch in Hochflurbahnen soll künftig der niveaugleiche Einstieg am Ebertplatz möglich werden
Der Kreisverband Köln und Umgebung des umweltfreundlichen Verkehrsclubs Deutschland sieht den Umbau der zentralen Haltestelle Ebertplatz mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Die Verbreiterung der Bahnsteige, der Einbau der Aufzüge und das barrierefreie Ein- und Aussteigen waren Grundvoraussetzungen für die Einführung des Niederflurnetzes in Köln.

Die tragische Foge dieser sinnvollen Maßnahme ist eine neue Barriere längs der neuen Bahnsteige. Mittels Treppen und Rampen mit Geländern werden die Bahnsteige mittig gebrochen. Die Bautechniker wollen so den Unterschied vom 35cm Bahnsteig zum 90cm Bahnsteig überwinden.

"Mit deren Überwindung werden neue Barrieren geschaffen", so Roland Schüler vom VCD Köln. "Heute sind die Bahnsteige auf gleichem Niveau und können zügig und flott überquert werden. Das ist beim Umsteigen ganz wichtig. Nach dem Umbau sind Treppen, Geländer, Rampen im Weg und ein einfaches Überqueren ist nicht möglich."

Es wäre auch anders gegangen. Die technischen Probleme innerhalb der unterirdischen Station sind zwar da, sie waren auch eine Herausforderung. Doch sie sind lösbar gewesen. Das hat der VCD Köln wie auch die FDP-Fraktion im Kölner Rat aufgezeigt. Doch leider haben weder Verwaltung, KVB noch die anderen Ratsparteien diese Wege aufgegriffen. "Wir schaffen jetzt mit teurem Geld einen Umbau, der uns die nächsten 20 Jahre nur stören wird und die Verbesserungen mindern wird", so das Fazit von Roland Schüler.

Für die angekündigte Sperrung der Haltestelle während des Umbaus fordert der VCD eine umfassende und hochwertige Öffentlichkeitsarbeit. (Und nicht so ein Desaster wie zur Sperrung der Strecke Dom/Hbf und Ebertplatz im Sommer 2006). Die Beeinträchtigungen und Behinderungen für die Fahrgäste müssen so gering wie möglich gehalten werden. Daran darf die KVB nicht sparen. (So gab es Pläne aus Kosten- und anderen Gründen die Ringlinien schon am Friesenplatz statt Hansaring enden zu lassen).

Für die wichtige Haltestelle Barbarossaplatz im Süden der Stadt liegen leider noch keine Pläne für einen Umbau und eine Verbesserung der Umsteigewege vor. Das muss schleunigst geändert werden. Damit der Umbau auch barrierefrei und fahrgastfreundlich erfolgt, sollte der VCD und andere Fachleute frühzeitig einbezogen werden. Sonst gibt es hier die nächste Behinderung.

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