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08.02.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Auf Lösungssuche hinter den Kulissen

Pappnas unter der rot-grünen Guillotine: Der Protest-Wagen auf dem Neumarkt
Pappnas unter der rot-grünen Guillotine: Der Protest-Wagen auf dem Neumarkt
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Pappnas unter der rot-grünen Guillotine: Der Protest-Wagen auf dem Neumarkt
Volkssitzung von Alt-Köllen auf dem Neumarkt: Alle bemühen sich, ihr Gesicht zu wahren

Von Stefan Volberg

Die Informationen sind spärlich, die Beteiligten schweigen eisern. "Es war eine konstruktive Atmosphäre", ist in etwa die konkreteste Auskunft, die gestern zu bekommen war. Das Thema "Volkssitzung auf dem Neumarkt" beschäftigt die Beteiligten hinter den Kulissen immerhin so, dass seit Karneval bereits zwei Gespräche stattgefunden haben: am Aschermittwoch und gestern - eines in Köln, eines in Frechen (dort hat Festkomitee-Chef Markus Ritterbach sein Unternehmen).

Immerhin steht fest, dass für die Sitzung der KG Alt-Köllen nicht mehr nach einem Alternativstandort gesucht wird: Es geht nur noch um den Neumarkt. "Was wir suchen, ist eine gerichtsfeste Lösung", sagt SPD-Fraktionschef Martin Börschel. "Zu sagen: ,Wir machen einfach eine Ausnahme' ist leider nicht möglich." Mit Kreativität werde das Problem zu lösen sein. Dabei sind alle Seiten (SPD, Festkomitee, Alt-Köllen) bemüht, ihr Gesicht zu wahren. Und "möglichst schnell" soll es gehen.

"Jetzt wurden konkrete Aufgaben verteilt", ließ der Senatspräsident der Karnevalsgesellschaft, Wolfgang Kaup, wissen. Von der Stadtverwaltung müssten von verschiedenen Ämtern noch Detailinformationen erfolgen. Ein Knackpunkt dürfte die vom Platzkonzept geforderte "Querungsmöglichkeit" vom Fußgängerüberweg Richmodstraße zu den Haltestellen an der Neumarkt-Südseite sein: Das Festzelt ist so groß, dass es diese Fläche auch noch benötigt.

Unterdessen hat sich die FDP-Fraktion zu Wort gemeldet und den Vorsitzenden der IG Neumarkt, Heinrich Remagen, gelobt für seine "Initiative und Unterstützung zur Änderung des Platzkonzeptes für die Kölner Innenstadt, damit die Volkssitzung der KG Alt-Köllen auf dem Neumarkt weiterhin stattfinden kann". Die Liberalen tadeln "den Geist", in dem das Platzkonzept geschrieben worden sei: "Eine politische Mehrheit will der Kölner Bevölkerung vorschreiben, ob überhaupt und wenn, wie sie gefälligst auf den innerstädtischen Plätzen zu feiern hat."

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