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28.01.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Exklusiv: das süße Leben

Hans-Dietrich Genscher
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Hans-Dietrich Genscher
Prominente Werbeträger bekennen sich zu Gummi, Keks und Schokolade

Bei der ISM dürfen Genscher, Gottschalk und Podolski vorkosten.

Von Claudia Hauser

Pralinen in Vitrinen, edle Schokoladentafeln in Koffern und bunte Lollis in gläsernen Schubladen: Wer denkt, Fachbesucher könnten über die Internationale Süßwarenmesse (ISM) schlendern und sich dabei von süß über sauer bis scharf durchfuttern, liegt falsch. So einfach lassen sich die rund 1700 Aussteller aus 70 Ländern ihre Neuheiten nicht vom Teller nehmen. "Es sind ja alles kleine Luxusprodukte", sagt eine Hostess, die einen Reifrock aus unzähligen, silbern verpackten Bonbons trägt.

Marzipan- und Nougatvariationen in blauer Umhüllung bekommt Hans-Dietrich Genscher dagegen gleich tütenweise mit. Der Ex-Außenminister wirbt am Sonntag im Blitzlichtgewitter am Stand von "Halloren" für traditionelle Confiserie aus seiner sachsen-anhaltischen Heimatstadt Halle und gibt mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Lellé die Partnerschaft zwischen dem Schokoladenhersteller und Mövenpick bekannt. Die Schweizer Süßwaren werden künftig von Halloren in Deutschland vermarktet. "Ich esse jeden Tag etwas Süßes", gibt Genscher zu und lobt die heimische Produktion: "Meine Nase schnuppert diese Schokolade schon seit 80 Jahren immer wieder gern."

Ein paar Stände weiter stellt Gummitier-Botschafter Thomas Gottschalk mit einem eher gelben Plüsch-Goldbären und "Haribo"-Chef Hans Riegel den "Hanswurst" vor, ein essbares Gummimännchen. "Ein Produkt, das die Welt nicht braucht", räumt Gottschalk ein, "die Männchen machen aber Spaß und schmecken besser als der richtige Hans." Der strahlt dennoch an der Seite seines prominenten Werbestars, und über einen Bildschirm nebenan flackern in Dauerschleife die fernsehbekannten Spots, in denen sich der blond gelockte Moderator Gummibärchen in den Mund stopft.

Auf dem Ernährungsplan eines Profi-Fußballers sucht man Gummizeug und Schokolade sicher vergeblich. Bayern-Stürmer Lukas Podolski, der wohl immer Kölns Prinz Poldi bleiben wird, bringt trotzdem glaubhaft rüber, dass er gerne nascht. "Wenn ich Bock auf Süßigkeiten habe, dann ess ich sie auch", sagt der Nationalspieler. Umlagert von Kameras und Mikrofonen kontert Podolski die Frage, wann er denn zurück nach Köln kommen werde, ganz cool: "Wieso? Ich bin doch hier!"

Comedy-Star Rüdiger Hoffmann, der eigentlich "die Bonbon-Neuheit des Jahres" - eine weiche Hustenpastille - präsentieren wollte, ließ sich wegen Krankheit entschuldigen. "Sein Hals ist aber völlig in Ordnung", versichert eine Dame am Hustenbonbon-Stand. "Er hat Magen-Darm."

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