Köln kann mehr
alle Meldungen »

31.01.2008

Innenministerium NRW

Meldung

Innenminister Wolf: Keine Narrenfreiheit im Karneval

Innenminister Dr. Ingo Wolf, MdL
Bild vergrößern
Innenminister Dr. Ingo Wolf, MdL
Innenminister Dr. Ingo Wolf, MdL
Bild verkleinern
Innenminister Dr. Ingo Wolf, MdL
„Wie jemand feiert, ist jedem selbst überlassen, auch ob dabei Alkohol eine Rolle spielt. Aber wer betrunken Auto fährt, für den wird es teuer!“, sagt Innenminister Dr. Ingo Wolf. Gerade im Karneval vergessen viele Menschen, dass sie das Auto besser stehen lassen sollten. Die Polizei verstärkt deshalb ihre Kontrollen und zieht Alkoholsünder aus dem Verkehr.

Die erschreckende Bilanz der Karnevalstage 2007: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch wurden bei Verkehrsunfällen acht Menschen getötet und 465 verletzt. Dabei war 57 Mal Alkohol im Spiel.

Insgesamt kontrollierte die Polizei 72.462 Autofahrer. Davon mussten sich 16.261 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. 321 Mal veranlassten die Beamten eine Blutprobe, in 220 Fällen führten sie eine Atemalkoholanalyse auf der Polizeiwache durch.

Damit das Feiern nicht auf der Polizeiwache endet, rät der Innenminister zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Wolf: „Die Fahrt mit Bus, Bahn oder Taxi ist immer billiger als die Folgen einer Alkoholfahrt oder eines Unfalls.“

Die Kosten für Alkoholsünder am Steuer liegen zwischen 250 und 750 Euro, wenn nichts passiert ist und der Alkoholgehalt unter 1,1 Promille liegt. Hinzu kommen jedoch auch dann Verwaltungsgebühren, Punkte und ein bis drei Monate Fahrverbot.

Gefährdet der Autofahrer andere oder liegt sein Alkoholwert über 1,1 Promille, dann gelten die Bestimmungen nach dem Strafgesetzbuch. Und das sieht für Alkoholsünder sogar Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren vor. Bereits ab 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn im Zusammenhang mit einem Unfall Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen.

Innenminister Wolf fordert mehr Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer. „Wer durch einen Unfall unter Alkoholeinfluss einen Menschen schwer verletzt oder tötet, verändert mit einem Schlag das Leben der Opfer und ihrer Angehörigen.“ Schon geringe Mengen Alkohol im Blut erhöhten das Unfallrisiko um ein Vielfaches.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Mo., 20.04.2015 FDP: Stadt muss bei ständigen Ampelausfällen selbst Verkehr regeln Houben: Verkehrssicherheit muss gewährleistet sein Reinhard Houben, MdR
Zum wiederholten Mal sind in Köln an einer verkehrsrelevanten Kreuzung, diesmal am Ehrenfeldgürtel/Venloer Straße in Ehrenfeld, die Ampeln ... mehr
Sa., 18.04.2015 Ja zu Schaffung einer Freihandelszone zwischen Europa und Nordamerika Freie Demokraten begrüßen Chancen durch TTIP Lorenz Deutsch
Zum TTIP-Protesttag am 18. April 2015 erklärt Lorenz ... mehr
Mo., 13.04.2015 Ansturm auf Frauenhäuser 802 Bedürftige abgewiesen - Marodes Gebäude soll ersetzt werden Sylvia Laufenberg, MdR
Von Bettina Janecek Der Zulauf zu den beiden Kölner Frauenhäusern ist ungebrochen: Erneut konnte nur ein Bruchteil der Frauen in Not, ... mehr

Termin-Highlights

Modell für das Historische Archiv und die Kunst- und Museumsbibliothek am Eifelwall
Der Termin wird auf den 29.4. verschoben! Auf ein Kölsch mit den Kölner Freien Demokraten Diskussion mit Dr. Bettina ...mehr

Sa., 09.05.2015, 10:00 Uhr
JuLis-Play: Asypolitik
In einem interaktiven Spiel befassen wir uns mit dem Thema Asylbewerber und Asylpolitik. Info: http://bit.ly/1auRToa Anmeldung: ...mehr

Politik-Highlights

Henriette Reker
Freie Demokraten unterstützen unabhängige und parteilose Kandidatin Am 13. September 2015 wählen die Kölnerinnen und Kölner eine ...mehr

Mo., 03.11.2014
Erinnerungen an Manfred Wolf
Manfred Wolf
Rede von Ralph Sterck anlässlich der Trauerfeier zum Tode von Manfred Wolf Liebe Marianne Wolf, liebe Familie Wolf! Ich ...mehr
Yvonne Gebauer, MdL
Yvonne Gebauer, Bildungspolitische Sprecherin der ...mehr