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13.01.2008

FDP-Kreisverband Köln und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Liberale fliegen auf den Butz

Die Heiligen Drei Könige
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Die Heiligen Drei Könige
Dreikönigstreffen mit Michael Garvens auf ehemaligem Flughafen

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ schienen sich die Kölner Liberalen bei der diesjährigen Auswahl ihres Veranstaltungsortes und Redners für ihr Dreikönigstreffen gedacht zu haben, denn sie trafen sich im ehemaligen Flughafen am Butzweilerhof und luden den aktuellen Chef des Flughafens KölnBonn, Michael Garvens, ein. Knapp 200 Liberale waren der Einladung von Kreisverband und Ratsfraktion am Sonntag bei strahlendem Kaiserwetter gefolgt.

Ratsfraktionschef Ralph Sterck konnte in seiner Begrüßung u.a. den „NRW-EU-Botschafter“ Hans Stein, die Bundestags- und Landtagsabgeordneten Werner Hoyer und Horst Engel, den stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Landschaftsfraktion Walter Klein und seinen Fraktionskollegen Lars Effertz, seinen Vorsitzendenkollegen aus dem Rhein-Erft-Kreis Ralph Bombis und den FDP-Kreisvorsitzenden von Leverkusen Friedel Ferber erwähnen.

Sterck erinnerte an die bisherigen 16 Dreikönigstreffen, die immer mit interessanten Rednern an wechselnden Orten stattgefunden haben. Dabei waren u.a. Hans-Dietrich Genscher, Guido Westerwelle, Pat Cox, Wolfgang Gerhardt und Paul Bauwens-Adenauer an Locations wie dem Sportmuseum, Stiftersaal, RheinEnergie-Stadion, Kap am Südkai und KölnTriangle. Er würdigte die Eheleute Christel und Edgar Mayer, die den Butzweilerhof „wach geküsst“ hätten.


Asiye Köhler, Moustafa Ahmed, Axel Ayyub Köhler und Ziya Cicek schienen sich in der ersten Reihe zu amüsieren

Garvens stellte in seiner Rede die Erfolgsbilanz des Flughafens vor. So sei es gelungen, im vergangenen Jahr mehr als 10 Mio. Fluggäste abzufertigen. Der Verlust von zwei Luftfrachtcarriern sei durch die Akquisition von FedEx als weltweit größtem Anbieter auf diesem Gebiet ausgeglichen worden. Dafür sei eine Verlängerung der Nachtflugregelung notwendig. Er kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die FDP eine Nachtruhe im Passagierverkehr gefordert habe.

Im allgemein kommunalpolitischen Teil seiner Rede nahm er sich den Rheinländer an sich vor. Er lobte ihn als besonders liebenswerten Menschen, was für viele ein Grund sei, nach Köln zu kommen und hier zu leben. Andererseits sei er sehr genügsam und wenig innovativ, was sich zum Nachteil für die Region entwickle. Er forderte von der Stadt und den handelnden Kommunalpolitikern mehr Mut für Leuchtturmprojekte, um die Stadt nach vorne zu bringen.

FDP-Kreisvorsitzender Reinhard Houben verteidigte in seiner Replik die Forderung nach einer Kernruhezeit im Passagierverkehr, da nach seiner Meinung kein Mensch nachts um 1.30 Uhr nach Mallorca reise müsse. Mangelnde Innovation gleiche der Rheinländer aus, indem er Immis wie Garvens in die Stadt hole, meinte Houben augenzwinkernd. Zum Dank für sein Kommen übergab er ihm eine Collage der Stiftung Butzweilerhof zur 80-jährigen Luftfahrtgeschichte in Köln.

Houben ehrte die langjährigen Parteimitglieder, an ihrer Spitze den ehemaligen Oberkreisdirektor des Erftkreises Helmuth Bentz, der der FDP seit 60 Jahren angehört. Für 40 Jahre in der FDP wurden Helene Olbertz-Schopp und Günther Vaupel geehrt. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft können Günther Klein, der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime Axel Ayyub Köhler und Irene Zschäbitz zurückblicken. Wolf-Gunther Lemke nahm die Urkunde für seine Frau Krista entgegen.


Günther Klein, Ralph Sterck, Irene Zschäbitz, Wolf-Gunther Lemke, Axel Ayyub Köhler, Reinhard Houben, Günther Vaupel, Helene Olbertz-Schopp, Helmuth Bentz und Werner Hoyer

Zum Abschluss ergriff Werner Hoyer das Mikrofon, um Reinhard Houben selbst für seine „Silberhochzeit mit der Partei“ zu ehren. Er hob hervor, welche bewegte Zeit die Jahre 1982/83 für die FDP gewesen seien, die eine besondere liberale Überzeugung erfordert hätten, um in die Partei einzutreten. Zu jeder Zeit habe er sich bei den Jungen Liberalen und der FDP eingebracht und sei heute auch auf Landesebene ein Kreisvorsitzender, auf dessen Stimme man höre.

Während die Gäste noch die Gelegenheit nutzten, sich das Flughafenmuseum anzusehen, und die „Heiligen Drei Könige“ – in diesem Jahr gespielt von Maria und Sebastian Hoyer sowie Vincent Stolle – mit dem „Klingelbeutel“ durch die ehemalige Empfangshalle zogen, klang der Nachmittag bei Getränken und Laugenbrezeln und zahlreichen Gesprächen aus. Und schon jetzt steht fest, dass es 2009 ein Dreikönigstreffen geben wird: an einem neuen Ort mit einem interessanten Redner.

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