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14.01.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Weltmeister die Besten im Westen

Innenminister Dr. Ingo Wolf, MdL
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Simone Laudehr und Florian Kehrmann als NRW-Sportler des Jahres in Köln geehrt

Von Joachim Schmidt

Fußball und Handball - wen wundert's? - haben die Sportfans an Rhein und Ruhr im vergangenen Jahr am meisten begeistert. Das spiegelt sich wieder in der NRW-Sportler-Wahl 2007, an der rund 40 000 Bürger teilnahmen und die mit der gestrigen Preisverleihung im Rahmen einer festlichen Gala in Köln ihren würdigen Abschluss fand.

So gewann Fußball-Weltmeisterin Simone Laudehr vom FCR Duisburg ebenso souverän wie der Neusser Handball-Weltmeister Florian Kehrmann vom TBV Lemgo. Die Trainerwahl entschied sein Nationaltrainer Heiner Brand, der wegen der EM-Vorbereitung allerdings nicht kommen konnte, vor seiner Fußball-Damen-Kollegin Silvia Neid. In der Rubrik Mannschaft des Jahres dominierte Schalke 04. Hier gelang es jedoch den Hockey-Europameistern des Crefelder HTC sich knapp vor die Handballer des VfL Gummersbach zu schieben. "Das ist für uns natürlich ein toller Erfolg. Dabei war allein die Nominierung schon eine besondere Anerkennung", freute sich Hockey-Legende Volker Fried, heute Trainer des CHTC.

"Wenn sich hier bei dieser Sportgala so viele Menschen aus Sport, Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien treffen, verdeutlicht dies eines: Der Sport bringt die Menschen zusammen", freute sich Sportminister Dr. Ingo Wolf. Zusammen mit Walter Schneeloch, dem LandesSportBund-Präsidenten, überreichte er die "neuen Sport-Oskars des Landes", die sich FELIX nennen.

Zu den glücklichen Gewinnern zählte auch noch Schalkes junger Torhüter Manuel Neuer in der Kategorie Nachwuchs, der Behindertensportler Mathias Mester (dreifacher Weltmeister in der Leichtathletik) sowie zwei Damen. Ann-Kathrin Elbe, Sprinterin bei Bayer Leverkusen, wurde ausgezeichnet für ihr couragiertes Auftreten gegenüber ihrem Ex-Trainer Thomas Springstein, der durch ihre Aussagen des Dopings von Minderjährigen überführt werden konnte. Schließlich erhielt Erika Dienstl, langjährige Fechterbund-Präsidentin aus Stolberg, noch einen Ehrenpreis für ihren fast ein halbes Jahrhundert langen Einsatz in Ehrenämtern. (12.01.2008)

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