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12.01.2008

Express und Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Kölns Baustellen im Internet

So soll der neue Eingang zur Turmbesteigung des Kölner Doms aussehen
So soll der neue Eingang zur Turmbesteigung des Kölner Doms aussehen
So soll der neue Eingang zur Turmbesteigung des Kölner Doms aussehen
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So soll der neue Eingang zur Turmbesteigung des Kölner Doms aussehen
Weil die Stadt nicht will, hat Ralph Sterck (FDP) das Info-Angebot selbst ins Netz gestellt

Der Express und der Kölner Stadt-Anzeiger berichten heute über eine Pressekonferenz der FDP-Ratfraktion zur Informationskampagne 'Köln baut'.


Express
Kölns Baustellen im Internet
Nach Ablehnung durch Rot-Grün: FDP stellt 66 Objekte online

Von Robert Baumanns

„Baustellen sind ein Zeichen von Fortschritt und Veränderung“, meint Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger. Doch oft nerven die Baustellen: Wenn man nicht weiß, was und wie lange gebaut wird. Das ändert jetzt die FDP.

Seit Freitag ist die Internetseite www.koeln-baut.de online. Ursprünglich hatte die FDP im Rat einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung den Kölnern ein umfangreiches Baustellen-Informationssystem zur Verfügung stellen sollte. Rot-Grün lehnte das ab. Und FDP-Fraktionschef Ralph Sterck handelte. Ehrenamtlich.

Sterck verbrachte während der Weihnachtsferien 100 Arbeitsstunden mit Recherchen. 66 verschiedene Bauprojekte sind bereits detailliert auf der Internetseite aufgeführt. Weitere folgen.

Und so erfährt man allerlei über den neuen Südeingang am Dom (mit Link zum Architekturbüro) inklusive Fotos, die Pläne für das Sürther Feld, das „Caecilium“ in der City, die leidige Rheinuferstraße, den Ottoplatz in Deutz und vieles mehr. Interessant auch der Link zu den Stadtentwässerungsbetrieben, die ihre Baustellen zum Anklicken auf einem Stadtplan präsentieren.


Kölner Stadt-Anzeiger
"Köln baut" im Internet
Weil die Stadt nicht will, hat Ralph Sterck (FDP) das Info-Angebot selbst ins Netz gestellt

"Wenn es die Stadt nicht machen will", dachte der FDP-Politiker Ralph Sterck, "dann machen wir es eben selber". Weil sein Antrag im Stadtentwicklungsausschuss keine Zustimmung fand, habe er in seinem Weihnachtsurlaub vor dem Computer gesessen und im Internet recherchiert - das Ergebnis von 100 Stunden Arbeit ist seit Freitag jedem zugänglich: Auf der neuen Internetseite "Köln-baut" finden Interessierte Informationen und weiterführende Links zu etlichen Kölner Bauvorhaben. U-Bahn und Archäologische Zone vor dem Rathaus, Rheinauhafen, Kulturzentrum und das neue Schwimmbad in Ossendorf: Die Seite erleichtert den Zugang zu einer Fülle von Baustellen und Planungen.

In Köln drehen sich so viele Kräne wie lange nicht mehr. "Das ist ein gutes Zeichen", findet Sterck, ein Beleg dafür, dass die Stadt für Investoren attraktiv sei. Außerdem würden die neuen Ansichten künftig das Stadtbild bereichern. "Die damit einhergehenden Behinderungen sind leichter zu ertragen, wenn man weiß, was im Einzelnen gebaut wird und wie es aussieht, wenn es fertig ist", sagte Sterck bei der Vorstellung der Internet-Seite. Der Inhalt soll stetig erweitert werden. Sollte die Stadt die Initiative nicht aufgreifen wollen, würden die Liberalen die Homepage pflegen. Bislang seien SPD und Grüne nicht bereit gewesen, der Stadtverwaltung einen dementsprechenden Arbeitsauftrag zu erteilen, so Sterck. (adm)


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