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13.06.2002

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Chaos zu CSD und Kölner Lichtern verhindern

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Sterck: „Ringsperrung zwei Wochen verschieben!“

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln warnt vor einem Verkehrschaos an den ersten beiden Juli-Wochenenden, wenn der Versuch zur Ringsperrung mit zwei Großveranstaltungen zusammentreffen soll. Diesen Zeitpunkt hatte die Verwaltung sich im Bau- und Verkehrsausschuss bestätigen lassen. Unberücksichtigt dabei blieb jedoch, dass anlässlich des CSDs und der Kölner Lichter Hunderttausende Gäste die Stadt bevölkern werden.

„Das gibt direkt einen Super-Gau, wenn die Stadt voll ist mit Ortsunkundigen, die sich mittels Stadtplan orientieren, und eine der wichtigsten Verkehrsachsen nicht zur Verfügung steht“, warnt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck. Während Kölnerinnen und Kölner weiträumige Alternativrouten kennen, würden die Touristen im Belgischen Viertel in die Falle fahren. Dass die Stadt nach den ganzen Problemen für den CSD der Veranstaltung jetzt selbst Steine in den Weg lege, enttäusche ihn.

„Wer bei solchen Planungen einen Blick in den städtischen Veranstaltungskalender wirft, ist klar im Vorteil“, spottet Sterck und legt noch einen drauf: „Es ist ein Schildbürgerstreich, wenn die Stadt wirklich an dem Sonntag mit dem Versuch beginnen will, an dem nach Angaben der Veranstalter bis zu 1,5 Mio. Zuschauer für die CSD-Parade, die u.a. über die Deutzer Brücke, die Bäche, den Neumarkt und die Komödienstraße verläuft, in Köln erwartet werden.“

„Ich fordere Oberbürgermeister Schramma eindringlich auf, den Versuch um zwei Wochen zu verschieben“, mahnt Sterck. Ab Mitte Juli seien Sommerferien, in denen das Verkehrsaufkommen ohnehin geringer sei. Dann habe man sechs Wochen Zeit, Erfahrungen zu sammeln und gegebenenfalls nachzujustieren. „Ich hoffe, dass die Stadt die Kraft hat, Ihren Fehler einzugestehen und den Start zu verschieben“, meint Sterck abschließend.


Hier geht es zu einem Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers und zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Verkehrspolitik bzw. Schwule und Lesben.

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