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10.11.2007

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Südstadtentwicklung: Kultur am Ubierring

Lorenz Deutsch, Sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss
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Lorenz Deutsch, Sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss
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Lorenz Deutsch, Sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss
FDP besichtigte bisheriges Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums

Von Lorenz Deutsch

Der Ausbau des Rheinauhafens auf Höhe Ubierring ist fast abgeschlossen, der Chlodwigplatz ist zwar noch von der U-Bahn-Baustelle verwüstet, wird aber bald wieder mit der Severinstrasse das neu gestaltete Herz der Südstadt bilden und dazwischen liegt ein ungeschliffener Diamant, der ein wesentlicher Baustein für die urbane Verbindung dieser Stadträume werden könnte: das prächtige Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums. Im Herbst 2009 wird das Museum den Ubierring verlassen und den Neubau am Neumarkt beziehen. Damit stellt sich die Frage nach der weiteren Nutzung des Gebäudes, das der Stadt Köln von der Familie Rautenstrauch geschenkt wurde.

Am Freitag, den 12. Oktober, konnten sich Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Mitte und des Fraktionsarbeitskreises Kultur ein Bild von den Räumlichkeiten und ihres Zustandes machen. Geführt durch den Direktor des Museums, Prof. Dr. Klaus Schneider, ging es durch Kellerräume, die großen Museumsdepots im rückwärtigen Anbau, in den ehemaligen Kammerspielsaal, der noch über eine Drehbühne verfügt, bis in die obersten Depoträume, unter dem noch nicht ausgebauten Dach. Schnell wurde deutlich, welches Potential der Komplex mit seinem beeindruckenden Treppenhaus und seinen ganz unterschiedlich zugeschnittenen Räumlichkeiten bietet.

Bewerber für kulturelle Nutzungen gibt es schon. Die Rheinische Musikschule, eine Initiative für Film und Medienkultur, eine Musical-Akademie und die schon in der Südstadt ansässige Fachhochschule haben erste Konzepte vorgelegt. Viele Fürsprecher gibt es auch für die Etablierung eines Tanzzentrums und der Wiederbelebung der Theatertradition. Der Kulturausschuss der Stadt Köln hat in seiner letzten Sitzung die Initiativen gebeten, die Möglichkeiten für eine kooperative Nutzung des Gebäudes zu prüfen. Durch solch eine Kooperation soll einerseits ein möglichst großes Anziehungspotential entstehen, um wirklich ein belebtes Haus der Künste zu entwickeln, das von vielen Menschen der Südstadt und darüber hinaus als urbaner kultureller Ort erlebt wird.

Andererseits soll durch die Beteiligung vieler Sparten die Basis einer Finanzierungsmöglichkeit verbreitert werden. Denn eines wurde bei der Besichtigung des Gebäudes auch deutlich: Es besteht erheblicher Investitionsbedarf, vom Hochwasserschutz bis zur Dachsanierung. Allein aus Mitteln des Kulturetats wird diese Aufgabe nicht zu leisten sein. Aber es lohnt sich, für Möglichkeiten einer weiteren kulturellen Nutzung des Gebäudes zu kämpfen. Diese Chance zu vergeben wäre eine Schande, gerade angesichts der Anstrengungen für eine positive Stadtentwicklung im gesamten Umfeld.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Kunst und Kultur.

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