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01.10.2007

Innovationsministerium NRW

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Nordrhein-westfälische Bioregionen gründen Dachverband für Biotechnologie

Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
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Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Pinkwart: Zusammenschluss macht den Standort stärker

Die sechs Bioregionen in Nordrhein-Westfalen haben in Düsseldorf einen Dachverband gegründet. Ziel der landesweiten Initiative BIO.NRW ist es, die Abstimmungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie eine einheitliche Außendarstellung für die nordrhein-westfälische Biotechnologie zu ermöglichen. Die sechs Bioregionen Bioanalytik Münster, BioCologne (Köln), BioIndustry (Metropole Ruhr), BioRiver (Rheinland), Bio-Tech-Region Ostwestfalen-Lippe und LifeTech Aachen-Jülich werben künftig gemeinsam für die Stärken des Standorts Nordrhein-Westfalen.

Der neue Dachverband macht den Biotechnologie-Standort Nordrhein-Westfalen stärker", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart anlässlich der Gründung. "Die Biotechnologie gehört zu den vier Zukunftstechnologien, auf die wir in Nordrhein-Westfalen setzen." Das Innovationsministerium hatte bereits im vergangenen Jahr die gleichnamige biotechnologische Innovationsoffensive gestartet. Im Rahmen dieser Offensive investiert Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro. Damit fördert das Land Grundlagenforschung, baut Innovationsplattformen aus, verstärkt die Nachwuchsförderung, unterstützt Unternehmensgründungen, verbessert die Rahmenbedingungen für Biowissenschaften und richtet den Biotechnologie-Standort NRW stärker international aus.

Erst im Mai hatte Nordrhein-Westfalen mit dem Sieg des Forschungsclusters Industrielle Biotechnologie 2021 (CLIB) beim Bio-Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums einen großen Erfolg errungen und 20 Millionen Euro an Forschungsmitteln nach NRW geholt. Als Querschnittstechnologie trägt die Biotechnologie nachhaltig zur positiven Entwicklung des gesamten Bereichs der Lebenswissenschaften bei - ein Bereich, der wie kaum ein anderer als Innovationstreiber und Job-Motor der Zukunft gilt.

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