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28.06.2007

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP schlägt „Sozialraummanager“ für Humboldt-Gremberg vor

Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-Bundes
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Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-Bundes
Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-Bundes
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Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-Bundes
Mendorf: Der Stadtteil braucht einen offiziellen Ansprechpartner vor Ort

Um die Entwicklung in Humboldt-Gremberg zu stärken, schlägt die FDP vor, einen Sozialraummanager einzurichten. Hierzu erklärt Marco Mendorf, Mitglied des Rates der Stadt Köln:

„Die FDP hält an der Forderung fest, die Einrichtung des Junkie-Bundes zu verlagern. Die Drogeneinrichtung befindet sich in direkter Nachbarschaft zu Kinderspielplätzen, Kindergärten und Schulen. Sie ist eine unzumutbare Sicherheitsgefahr. Dies haben wir in einem Schreiben an den Oberbürgermeister Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Köln und in einer Anfrage im Gesundheitsausschuss nochmals zum Ausdruck gebracht.

Mittlerweile haben wieder viele Gespräche stattgefunden. Ein Ergebnis ist leider noch nicht gefunden. Die Beigeordnete sagte aber zu, sich u.a. für die Standortsuche eines neuen Standortes von einem Immobilienmakler unterstützen zu lassen.

Klar ist aber auch: Die Schließung der Einrichtung ist nur ein Anfang und ein wichtiger Schritt, um dem Stadtteil wieder eine Perspektive zu geben. Der Gesundheitsausschuss der Stadt Köln hat in seinem Beschluss die Verwaltung aufgefordert, eine Vielzahl von Maßnahmen einzuleiten. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie regelmäßig über den Sachstand berichtet.

Die Herausforderungen im Stadtteil Humboldt-Gremberg sind vielfältig. Deshalb schlage ich vor, dass die Stadt Köln einen „Sozialraummanager“ beauftragt, der sich um die Probleme vor Ort kümmern kann, der die Aktivitäten von Stadt, Polizei und freien Trägern koordiniert und erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger ist. Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und die Akteure aus Bürgerverein, Kirchen und sozialen Einrichtungen brauchen vor allem jetzt einen Ansprechpartner vor Ort, der mit ihnen gemeinsam die drängenden Aufgaben angeht.

Der Sozialraummanager könnte u.a.
• die Seniorenarbeit koordinieren und voranbringen,
• das Ehrenamt stärken,
• in Kooperation mit den Kirchen und dem Jugendzentrum Gremberg Projekte der offenen Jugendarbeit im Stadtteil Humboldt-Gremberg initiieren
• und als Ansprechpartner für die Themen Sicherheit und Sauberkeit im Stadtteil zur Verfügung stehen.

Die Stelle des Sozialraummanagers könnte zunächst auf ein bis zwei Jahre befristet sein und finanziert werden aus den zusätzlichen Mitteln (eine Millionen Euro), die der Oberbürgermeister für Straßensozialarbeit ab dem Jahr 2008 zur Verfügung stellen will.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Gesundheits- und Sozialpolitik.

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