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18.01.2007

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP von Wettbewerbsergebnis Waidmarkt enttäuscht

Ehemaliges Polizeipräsidium am Waidmarkt
Ehemaliges Polizeipräsidium am Waidmarkt
Ehemaliges Polizeipräsidium am Waidmarkt
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Ehemaliges Polizeipräsidium am Waidmarkt
Sterck kritisiert Erhalt des Hochhauses

FDP-Fraktionschef Ralph Sterck ist enttäuscht vom Wettbewerbsergebnis für das Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums am Waidmarkt. Der von ihm im Vorfeld geforderte und in die Ausschreibung aufgenommene mögliche Abriss des Hochhauses gegenüber der romanischen Kirche St. Georg wird nicht erfolgen: Das Gebäude wird in die Neubebauung integriert. Dazu erklärt Sterck, der auch Mitglied des Preisgerichts war:

„’Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach’ war die nachvollziehbare Devise der Investoren, das Hochhaus lieber umzubauen, als darauf zu hoffe, anderswo auf dem Grundstück ein vergleichbares Baurecht zu bekommen. Damit wurde eine einmalige Chance vertan, einen städtebaulichen Missstand zu beseitigen, denn nirgendwo in Köln rückt ein Hochhaus so unanständig nah an eine romanische Kirche heran.

Diese Niederlage der Stadtreparatur ist der zögerlichen und uneindeutigen Haltung von SPD und Grünen, die im Stadtentwicklungsausschuss die Mehrheit stellen, zuzuschreiben. Mit Forderungen aus den Reihen ihrer Anhänger, auf einer Höhe von 22,50 Metern einen Deckel auf die innerstädtische Entwicklung zu stülpen, haben sie das Vertrauen der Waidmarkt-Investoren in einen Flächenausgleich zerstört.

Dies gibt einen negativen Vorgeschmack auf andere anstehende Umnutzungen wie z.B. des Lufthansahochhauses in Deutz. Mit dieser entwicklungsfeindlichen Einstellung werden Missstände bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag zementiert, ohne die Chance zu nutzen, mit den Kräften des Marktes und privatem Geld städtebauliche Verbesserungen für eine Aufwertung unseres Stadtbildes realisieren zu können.“


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