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23.10.2006

FDP-Landesverband NRW

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Liberale danken Walter Scheel für 60 Jahre in der FDP

Walter Scheel und Egon Bahr
Walter Scheel und Egon Bahr
Walter Scheel und Egon Bahr
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Walter Scheel und Egon Bahr
Feierstunde im Kölner Wallraf-Richartz-Museum

In einer Feierstunde im Kölner Wallraf-Richartz-Museum ehrte die FDP am Freitag ihren Ehrenvorsitzenden und ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel anlässlich seiner 60-jährigen Parteimitgliedschaft. Vor 300 Gästen zeichneten der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle und FDP-Landeschef Andreas Pinkwart sowie der NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und der damalige Bundesminister Egon Bahr (SPD) das politische Leben von Walter Scheel nach.

„Walter Scheel entzieht sich den landläufigen Beurteilungs- und Bewertungskriterien. Er ist für uns Synonym für das Außergewöhnliche, für das noch nie Dagewesene in einer Disziplin der Staatskunst, die viele für die höchste erachten, die Außenpolitik“, sagte der NRW-Landesvorsitzende und Innovationsminister Andreas Pinkwart in seiner Begrüßungsrede. Er dankte Scheel für seinen unmessbaren Anteil am Erfolg der Freien Demokratischen Partei.

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers würdigte Scheels Erfolge in der Deutschlandpolitik als Bundesaußenminister und Vizekanzler sowie später als Bundespräsident, die er auch zum "Leidwesen der CDU" in den 70er Jahren in einem Bündnis mit der SPD und gegen den Widerstand aus den eigenen Reihen konsequent durchgesetzt hatte.

Scheels damaliger Kabinettskollege Egon Bahr scheute sich nicht, in seiner Laudatio auf Scheel auch auf aktuelle politische Themen einzugehen. So nannte er die Vorstellung, eine große Koalition sei geeignet für große Entscheidungen, als Irrtum und warnte vor dem Erstarken extremistischer Parteien: „Von Weimar bis heute bilden große Koalitionen einen Nährboden für Extreme, sich in die Mitte vorzuarbeiten“.

Der FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Guido Westerwelle dankte dem FDP-Ehrenvorsitzenden vor allem für seine herausragenden Leistungen als FDP-Bundesvorsitzender von 1968 bis 1974. In dieser Zeit sei es der FDP gelungen, eine erfolgreiche sozialdemokratische Regierungskoalition zu gründen. Mit den Freiburger Thesen habe die FDP damals ein weitsichtiges und viel beachtetes Grundsatzprogramm entwickelt, dessen Inhalt auch heute noch in der FDP Grundlage vieler Diskussionen sei.

Walter Scheel war mit seiner Frau Barbara eigens aus Berlin, seinem jetzigen Wohnsitz, angereist. Unter die Redner und Gäste reihten unter anderem auch die beiden anderen Ehrenvorsitzenden der FDP, Hans-Dietrich Genscher und Otto Graf Lambsdorff, sowie der frühere FDP-Bundesvorsitzende und Außenminister Klaus Kinkel.

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