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19.09.2006

FDP-Bundestagsfraktion

Meldung

Polen und Deutschland in Europa

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Derzeit befindet sich die ALDE-Fraktion (Allianz der Liberalen und Demokraten in Europa) im Europäischen Parlament zu Besuch bei der FDP-Bundestagsfraktion in Berlin. Im Rahmen dieses Besuches haben Werner Hoyer, stellvertretender Vorsitzender und außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, und Bronislaw Geremek, ehemaliger polnischer Außenminister und Mitglied des Europäischen Parlamentes, ein Papier erarbeitet, das sich mit den derzeitigen Verstimmungen im deutsch-polnischen Verhältnis befasst. In dem Papier mit dem Titel "Polen und Deutschland in Europa" zeigen sich beide Politiker sehr besorgt.

Hoyer und Geremek halten fest, dass es in Deutschland, in Polen und auch anderswo in Europa das berechtigte Interesse an Aufarbeitung des großen Leides der Menschen, das im letzten Jahrhundert stattgefunden hat, gebe. Geschichtsbewusstsein und Sensibilität für die mit dem Thema Vertreibung verbundenen Emotionen halten sie für wichtig und für eine Selbstverständlichkeit. "Wir sind allerdings auch der Meinung, dass es nicht hilfreich ist, wenn dieses Thema unsere gegenseitigen Beziehungen in einer Art belastet, die uns unfähig macht, die Herausforderungen anzugehen und die Chancen zu ergreifen, die Deutsche und Polen heute in Europa gemeinsam haben", so die beiden Außenpolitiker weiter.

Hoyer und Geremek sind der Überzeugung, dass die Menschen in Deutschland und Polen von der Politik in erster Linie Antworten und Perspektiven für ihre Zukunft erwarten würden - das gehe nur in enger Kooperation zwischen zwei so großen und wichtigen Nachbarstaaten. Werner Hoyer macht zudem deutlich, dass die Liberalen mit der EU-Osterweiterung die Hoffnung verbunden hätten, dass neben das deutsch-französische Verhältnis als Motor der EU-Integration jetzt noch ein deutsch-polnischer Motor hinzutreten könnte.

Über die Zusammenarbeit mit Prof. Bronislaw Geremek sagt Werner Hoyer: "Es gibt wenige Persönlichkeiten, die Geschichtsbewusstsein, Freiheitsliebe und Begeisterung für die europäische Idee so in sich vereinen, wie Bronislaw Geremek. Er ist deshalb für uns der ideale Gesprächspartner, gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Verstimmungen im deutsch-polnischen Verhältnis."


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