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14.03.2006

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Abwägung zwischen Wirtschaftsförderung und Städtebau

Ikea will sich in Nachbarschaft zum historischen Flughafen Butzweiler Hof ansiedeln
Ikea will sich in Nachbarschaft zum historischen Flughafen Butzweiler Hof ansiedeln
Ikea will sich in Nachbarschaft zum historischen Flughafen Butzweiler Hof ansiedeln
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Ikea will sich in Nachbarschaft zum historischen Flughafen Butzweiler Hof ansiedeln
FDP beantragt zu Ikea-Ansiedlung Aktuelle Stunde im Wirtschaftsausschuss

In zahlreichen Medienveröffentlichungen wurde in den vergangenen Tagen über die Ansiedung eines innovativen Konzeptes des Möbelunternehmens Ikea am Butzweiler Hof in Ossendorf gestritten. Dazu nimmt der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Ralph Sterck Stellung:

"Die Kölner Politik hat hier eine Abwägung zwischen den Interessen der Wirtschaftsförderung und den Überlegungen des Städtebaus zu treffen. In jedem Fall wollen wir Ikea mit der Investition, den Arbeitsplätzen und der künftigen Wirtschafts- und Steuerkraft ein weiteres Mal in Köln ansiedeln.

Andererseits haben wir mit dem Gebiet um den historischen und unter Denkmalschutz stehenden Flughafen Butzweiler Hof anderes vor. Hier sollen hochwertiges und kleinteiliges Gewerbe und Wohnen von Grün durchzogen angesiedelt werden. Dies ist mit einem Ikea schwer vereinbar.

Es ist nun Sache der Stadtverwaltung, Ikea entsprechende Alternativen auf Kölner Stadtgebiet vorzuschlagen. Gerade der Kölner Norden bietet zahlreiche Entwicklungsstandorte und Industriebrachen, die ebenso möglich erscheinen, wie das Gelände in unserem attraktivsten Gewerbegebiet.

SPD-Fraktionschef Börschel hat mit seiner Intervention der Sache einen Bärendienst erwiesen. So sensible Fragen dürfen nicht zur politischen Profilierung genutzt werden. Und seine Einschätzung, das Gebiet würde sich auch mit Ikea kleinteilig und urban entwickeln, ist sicher falsch.

Die FDP wird sich am Ende im Zweifel für die Interessen des Wirtschafts- und Investitionsstandortes Köln entscheiden. Das sind wir den Arbeitslosen und der Stadtkasse schuldig. Aber bis dahin müssen mit dem Investor noch einige Alternativen im Interesse des Städtebaus untersucht werden.

Um der Entscheidung näher zu kommen und der Stadtverwaltung die Gelegenheit zu geben, den Stand der Gespräche darzustellen, wird mein Fraktionskollege Marco Mendorf für die Sitzung des Wirtschaftsauschusses am kommenden Montag eine Aktuelle Stunde beantragen.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Stadtentwicklung.

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