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21.01.2006

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP für WM-Fußball auf dem Roncalliplatz

Marco Mendorf, MdR
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Marco Mendorf, MdR
Mendorf: Programm so gestalten, dass Ballermannfeeling erst gar nicht aufkommt

Zur wiederauflebenden Diskussion rund um die Nutzung des Roncalliplatzes zur Fußball-WM erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Marco Mendorf:

„Die Fußball-WM kann viele Menschen nach Köln locken und sie für unserer Stadt begeistern. Gutgelaunte Menschen öffnen eher ihre Geldbörse und kommen gerne wieder, was unserer Kölner Wirtschaft zu Gute kommt. Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen. Dafür muss sich Köln als Eventstadt richtig aufstellen.

Der Roncalliplatz gehört wegen seines Ambientes sicherlich zu den attraktivsten Plätzen in Köln. Der Dom ist das Wahrzeichen, mit dem die Stadt in der ganzen Welt wirbt und identifiziert wird. Hier eine WM-freie Zone einzurichten und damit die Kölner Visitenkarte auszublenden, wäre aus Vermarktungsgesichtspunkten eine Todsünde. Die FDP spricht sich deshalb für die Einbindung des Roncalliplatzes in die WM-Rahmenplanung aus.

Selbstverständlich ist bei der Einbindung des Roncalliplatzes in die WM-Veranstaltungsplanung Charakter und Bedeutung des Domes und seiner Umgebung als Gotteshaus zu entsprechen. Die Rahmenbedingungen wie Sicherheit, Sauberkeit und Lärmschutz sind speziell darauf auszurichten und das Programm ist so zu gestallten, dass eine Ballermannatmosphäre erst gar nicht aufkommt.

Auch müssen die Veranstalter Rücksicht auf Gottesdienste und andere geistliche Veranstaltungen im Dom nehmen. Doch das ist alles machbar. Nicht nur jeder Jeck ist anders, das gleich gilt auf für die Fußballfans aus aller Welt. Darum ist eine Nachfrage, die Fußball-WM der Umgebung entsprechend mit Niveau zu genießen, garantiert gegeben.

Die FDP bleibt deshalb bei ihrer Ansicht, dass der Roncalliplatz der richtige Veranstaltungsort für die zahlreichen internationalen Fußballtouristen ist und im städtischen Konzept für das Public Viewing nicht fehlen darf. Wo sonst hat man eine für Köln unverwechselbare Kulisse zum Fußballschauen wie hier am Fuße des Domes.

Jetzt liegt der Ball im Feld der Verwaltung, ein tragfähiges Konzept vorzulegen. Es gilt immerhin, eine Investition bis zu 3,5 Mio. Euro für Köln sinnvoll einzusetzen.“

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