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12.11.2005

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Wien - gleiche Probleme, aber mehr Geld

Norbert Hilden, Sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss
Norbert Hilden, Sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss
Norbert Hilden, Sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss
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Norbert Hilden, Sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss
FDP-Delegation in Wien

Am vorletzten Wochenende flog die liberale Gestaltungsbeiratsfraktion bestehend aus FDP-Fraktionschef Ralph Sterck, dem Sachkundigen Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss Norbert Hilden und den beiden Bezirksvertretern Christa Wirtz und Björn Dietzel mit dem Gestaltungsbeirat und dem Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln nach Wien. Dort hatte die Kölner Stadtverwaltung gemeinsam mit den Wiener Kollegen ein umfangreiches stadtentwicklungspolitisches Informationsprogramm zusammengestellt.

So ging es im Wiener Rathaus zu einem Vortrag um das Hochhauskonzept der Stadt Wien und den Umgang mit dem dortigen Weltkulturerbe. Anschließend fuhr man mit dem Bus zu verschiedenen architektonischen Highlights, u.a. den von Jean Nouvel und COOP Himmelb(l)au zu einem Einkaufszentrum mit Wohnungen und Büros umgebauten Gasometern im dritten Wiener Bezirk, im Wiener Stadtgebiet und zu einem Termin beim Wiener Architekturbüro COOP Himmelb(l)au ging.

Am nächsten Morgen bestiegen die Kölner wieder den Bus, um sich weitere Objekte zeigen zu lassen. Darunter die inzwischen zu einem Museumsquartier umgebauten ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen und die Sky-Lobby in der Donau-City, von wo aus man bei strahlend blauem Himmel so manche Wiener Bausünde im Blickfeld des Stephansdom sehen konnte. Zu dieser stadtentwicklungspolitischen Informationsreise erklärte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck:

„Die Wiener haben mit den selben Problemen umzugehen wie wir Kölner. Und zwar nicht nur in Fragen des Weltkulturerbes. Auch hier wird nur mit Wasser gekocht und sind alle denkbaren Bausünden gemacht worden. Der einzige Unterschied ist, dass Wien als Stadtstaat und Bundeshauptstadt über erheblichen historischen Baubestand und ganz andere Finanzmittel als die Stadt Köln verfügt und sich damit einiges mehr Leisten kann.“


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