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14.07.2005

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Weltkulturerbe: Lieber ein Ende mit Schrecken

Geplante Neubauten in Deutz
Geplante Neubauten in Deutz
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Geplante Neubauten in Deutz
Sterck: Stadt darf sich nicht erpressen lassen

Anlässlich der Entscheidung der UNESCO in Durban, den Dom auf der Roten Liste zu belassen, erklärt der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck:

„Die UNESCO, die im Rahmen der Auflagen für das Weltkulturerbe Dom uns gerne vorschreiben will, was wir zu bauen haben und was nicht, ist der Geist, der von – auch politisch – interessierter Seite in Köln gerufen wurde und den wir jetzt nicht mehr loswerden.

Die Schilderungen unseres Stadtentwicklungsdezernenten Streitberger von der UNESCO-Konferenz in Wien haben mir schon Angst gemacht. Nicht wegen unseres Weltkulturerbestatusses, sondern wegen des teilweise kompromisslosen und unnachgiebigen Fanatismusses, mit dem dort Hochhausbauen allgemein beurteilt worden sein muss.

Wann ist die UNESCO so zufrieden, dass wir von der Roten Liste gestrichen werden? Wenn wir auf die Hochhäuser auf der Nordseite der Bahn in Deutz verzichten? Wenn der Jahn-Turm Cologne One nicht gebaut wird? Oder müssen wir das RZVK-Hochhaus wieder abreißen? Oder fällt irgendwann jemandem auf, dass auf der Südblickachse noch drei 16-stöckige Kranhäuser im Rheinauhafen gebaut werden sollen?

Frau Ringbeck, die Referatleiterin für Denkmalschutz im nordrhein-westfälischen Bauministerium, die uns den ganzen Schlamassel eingebrockt und die UNESCO auf den Hals gehetzt hat, legt in diesen Tagen noch mal nach: Sollte der Kölner Dom seinen Titel als Weltkulturerbe verlieren, so käme auch die FDP-Idee, ihn ab 2006 auf einem der 2-Euro-Stücke zu verewigen, nicht in Frage.

Doch was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ist der Kölner Dom nicht die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Nordrhein-Westfalens, ja sogar Deutschlands, für die es nur angemessen wäre, europa-, ja weltweit auf einer Münze zu werben?

Auf mich machen die Forderungen der UNESCO und deren Anhänger den Eindruck eines Fasses ohne Boden. Die Stadt darf sich hier nicht dauerhaft erpressbar machen lassen. Möglicherweise ist auch hier das Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.“


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