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23.12.2007

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Von Kapellen und Raumschiffen

Gerling-Hochhaus
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Gerling-Hochhaus
“Große Fraktion“ bei Gerling

Mit einem stadtentwicklungspolitischen Höhepunkt ging die diesjährige Sitzungsfolge der so genannten „Großen Fraktion“ der Kölner FDP, dem wöchentlichen Informationsmarktplatz der kommunalen Mandatsträger und interessierter Parteifreundinnen und -freunde zu Ende: man traf sich im Gartensaal des Gerling-Konzern am Gereonshof und informierte sich über den Bestand und die Umwandlungen dieses Filetstücks städtischer Entwicklungsgebiete.

Durch den für 2009 geplanten Umzug des inzwischen zu Talanx gehörenden Versicherungskonzerns in die ehemaligen Rheinhallen der Messe in Deutz wurde das Areal von der Frankonia Eurobau AG erworben und soll nun zu einem urbanen Stadtteil mit Büros, Wohnungen, Geschäften, Gastronomie und einem Hotel umgewandelt werden. Ein entsprechender Wettbewerb, an dem FDP-Fraktionschef Ralph Sterck im Sommer teilnahm, legte die weitere Entwicklung fest.

So war Sterck durch sein intensives Erleben des Gerling-Ensembles auch auf die Idee gekommen, die meist unter Denkmalschutz stehenden Gebäude einem größeren Kreis von Liberalen zugänglich zu machen und die Jahresabschlusssitzung bei Gerling durchzuführen. Und so begrüßte Tobias Köper von der Frankonia die 30 Liberalen. Mitgebracht hatte er den ersten Preisträger des Wettbewerbes Prof. Johannes Kister, der seine Planungen vorstellte.

Neben einer leichten Verdichtung z.B. an der von-Werth-Straße sollen insbesondere die Gebäude vis-a-vis von St. Gereon – das ehemalige Historische Archiv der Stadt Köln und eine kleine heute als Bibliothek genutzte Kapelle – wieder frei gelegt werden und so neu ins Bewusstsein der Kölnerinnen und Kölner kommen. Selbst die nicht denkmalgeschützten Gebäude wie der Rundbau am Klapperhof und der Hufeisenbau am Hildeboldplatz sollen erhalten bleiben.

Einen künftigen kommunalpolitischen Streitpunkt wird die von ihm favorisierte Skybar am Ausgang des Gereonshofes in Richtung Ringe sein. Dieser aus der Bestandsbebauung herausragende „Pin“ überschreitet nämlich das von SPD und Grünen beschlossene Höhenkonzept, das sich an dieser Stelle an der Traufkante von St. Gereon orientiert. Sterck machte für die Liberalen deutlich, dass er mit einem solchen modernen „Hingucker“ kein Problem habe.

Bei einem anschließenden Rundgang konnten Köper, der als ehemaliger Gerling-Mitarbeiter das Gelände wie seine Westentasche kannte, und die Stadtkonservatorin Dr. Renate Kaymer den staunenden Liberalen einige seltene Einblicke verschaffen. So sah man neben dem bereits erwähnten Archiv und der Kapelle Treppenhäuser, die an die Kommandobrücke eines Raumschiffs erinnerten, prächtige Sitzungssäle und das Büro des „alten Gerling“.

Anschließend gab Kaymer einen Überblick über ihre Arbeit und die vielfältigen Zuständigkeiten ihrer Dienststelle. So hat Köln durch die zweitausendjährige Geschichte mehrere Tausend denkmalgeschützte Gebäude vom profanen Wohnhaus bis zu den romanischen Kirchen. Von so vielen Denkmälern erholten sich die Liberalen bei einem abschließenden Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt im Schatten des Denkmals Hahnentor auf dem Rudolfplatz.


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