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15.04.2005

Junge Liberale Köln

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Cicek: Integration lässt zu wünschen übrig

Ziya Cicek
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Ziya Cicek
Podiumsdiskussion "Multikulturelles Köln"

Die Jungen Liberalen Köln (JuLis) veranstalteten jetzt eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Multikulturelles Köln - Wie weit sind wir wirklich?". Als Referenten waren Ziya Cicek, stellvertretender Vorsitzender der Liberalen Türkisch Deutschen Vereinigung Köln (LTD) und Vorsitzender des Multinationalen Bildungs- und Kulturvereins e.V., Victor Ostrowski, Vorsitzender des Vereins Phoenix für Russlanddeutsche, und Newzat Cosgun, Abteilungsleiter für Jugend und Sport bei der DITIB (Türkisch-Islamische-Union) geladen.

Die Diskussionsrunde machte deutlich, dass die Referenten selbst sehr kritisch mit diesem Thema umgehen. Ziya Cicek betonte, dass die Integration immer noch zu wünschen übrig ließe. Besonders kritisierte er, dass die Anstrengungen von der türkischen Gemeinschaft eher mager ausfalle. Newzat Cosgun dagegen lobte das Engagement seines Vereins in der Jugendarbeit, der z.B. nachts Sport mit Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten anbietet.

Besonders spannend wurde es beim Thema Moschee. Newzat Cosgun bestand auf ein größeres Gewicht für DITIB in der Entscheidungsfindung, während Ziya Cicek die unterschiedlichen türkischen Verbände zur verstärkten Zusammenarbeit aufrief, damit die Moschee endlich gebaut werden könne.

Victor Ostrowski schilderte sehr anschaulich das Problem der russisch-sprachigen Menschen in Deutschland. Die Einwanderer besäßen zwar meistens die deutsche Staatsangehörigkeit, beherschten allerdings nicht die deutsche Sprache. Dies führe natürlich zu Perspektivenlosigkeit, obwohl der größte Teil hoch gebildet sei. Vor allem bei den Jugendlichen gebe es ein großes Gewaltproblem. Die Zusammenstöße mit türkischen Jugendlichen hätten Häufigkeitswert.

"Die JuLis Köln halten die Veranstaltung für sehr gelungen und werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass Integration gefördert, Diskriminierung gemindert und ein wirklich multikulturelles Köln aufgebaut wird", erklärte deren Vorsitzender und Landtagskandidat Jan Krawitz.

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