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19.01.2005

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Neusser Straße/Gürtel bleibt behindertenunfreundlich

Manfred Wolf, MdR, beim Selbstversuch in einem Rollstuhl
Manfred Wolf, MdR, beim Selbstversuch in einem Rollstuhl
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Manfred Wolf, MdR, beim Selbstversuch in einem Rollstuhl
Kirchmeyer: Haltestelle ist eine Schande für Köln

In der letzten Sitzung des Regionalrates wurde über anstehende Projekte von Aufzugsnachrüstungen u.a. an Kölner Haltestellen und den angedachten Realisierungshorizonten berichtet. Dabei erregte die erst für 2007 geplante Aufzugnachrüstung der Haltestelle Neusser Straße/Gürtel die besondere Aufmerksamkeit der im Regionalrat sitzenden Verkehrsexpertin der Kölner FDP, Christtraut Kirchmeyer. In Folge des Berichtes stellte die FDP nun zur Sitzung des Verkehrsausschusses Nachfragen bezüglich der Aussagen im Regionalrat zu diesem Punkt. Hierzu erklärt Christtraut Kirchmeyer:

„Ich fasse es nicht! Da muss ich im Regionalrat erfahren, dass derzeit angeblich gar kein Baurecht für den dringend benötigten Aufzug an der Haltestelle Neusser Straße/Gürtel besteht und dieser erst für das Jahr 2007 geplant ist. Ich frage mich, wie bis dahin im Rollstuhl sitzende Personen, Mütter mit Kinderwagen oder auch ältere Menschen zum Bezirksrathaus kommen sollen.

Im letzten Sommer hat meine Fraktion mit dem im Rollstuhl sitzenden FDP-Bundesvorstandsmitglied Alexander Pokorny und Altbürgermeister Manfred Wolf, für diesen Selbstversuch ebenfalls an einen Rollstuhl gefesselt, eine Fahrt von der Haltestelle Sülzburgstraße bis zur Neusser Straße/Gürtel gemacht.

Auf der Fahrt mit der Linie 13 wurde deutlich, dass an den meisten Haltestellen ein Ausstieg aus den Hochbahnwagen gar nicht möglich ist. Man fühlt sich in der Bahn gefangen. Aussteigen konnten wir an der Haltestelle Neusser Straße/Gürtel aber nur, um dann vor neuerliche, unlösbare Probleme gestellt zu sein. Die Rolltreppen dort sind zu schmal und die Treppen unpassierbar. Selbst wenn einen jemand nach unten trägt, kommt man erst nach erneutem Treppenaufstieg ebenerdig aus der Station. Ganz zu schweigen von der Situation, um in die U-Bahn zu gelangen, um in Richtung Ebertplatz/Dom Hbf zu kommen.

Köln fehlt noch einiges, um eine behindertenfreundliche und barrierefreie Stadt zu sein. Vor ähnlichen Probleme wie die Rollstuhlfahrer sind Familien mit Kinderwagen und vor allen Dingen ältere Menschen gestellt. Das muss sich ändern und zwar vor 2007!“


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