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06.11.2004

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

CDU/SPD sollen Fehler korrigieren

Jugend- und Familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: Yvonne Gebauer, MdR
Jugend- und Familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: Yvonne Gebauer, MdR
Jugend- und Familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: Yvonne Gebauer, MdR
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Jugend- und Familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: Yvonne Gebauer, MdR
Der BDKJ gehört in den Jugndhilfeausschuss

In der letzten Ratssitzung wurden die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses der Stadt Köln gewählt. Auf Initiative von CDU/SPD wurde hierbei der Bund der deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als Jugendverband abgewählt und stattdessen ein fünfter Platz für die Wohlfahrtsverbände frei gemacht.

Hierzu erklären Yvonne Gebauer, neue Sprecherin für Familie und Jugend, sowie Marco Mendorf, der bisher für die FDP-Fraktion im Jugendhilfeausschuss tätig war:

„Die Abwahl des BDKJ ist ein typisches Merkmal für fehlende Führung innerhalb von SPD und CDU. Beide Fraktionen spielen sich bereits als „Mehrheitsfraktionen“ auf, ohne jedoch verantwortungsbewusst im Sinne der Stadt Köln zu handeln. Sowohl CDU als auch SPD haben zunächst ihre bisherigen Sprecher für Jugendpolitik abgeschossen. Ihnen fehlt jetzt offensichtlich das Know-how für eine verlässliche Jugendpolitik.

Die FDP hat in den Beratungen zur Besetzung der Ausschusse frühzeitig eingefordert, die Jugendverbände ausreichend im Jugendhilfeausschuss zu berücksichtigen. Ziel der FDP war es, jeweils drei Plätze für die Jugendverbände und drei Plätze für die Wohlfahrtsverbände bereit zu stellen. Dies war auch vor 1999 so üblich. Aus Sicht der FDP hätten der BDKJ, die evangelische Jugend und der Kölner Jugendring eingebunden werden sollen.

Die Forderung der FDP ist in den Beratungen der anderen Fraktionen nicht berücksichtigt worden. So sind im Ergebnis jetzt nur noch ein Jugendverband und quasi fünf Wohlfahrtsverbände vertreten. Das ist wahrlich ein Schlag ins Gesicht von vielen Hundert ehrenamtlich Engagierten. Dabei garantieren die Jugendverbände in Köln ein großes Angebot der Kinder und Jugendarbeit – und zwar durch ehrenamtliche Jugendgruppenleitern.

Diese krasse Fehlentscheidung scheint nun wohl auch den „jugendpolitischen Neulingen“ von SPD und CDU aufzufallen. Die FDP fordert beide Fraktionen dazu auf, ihren Fehler zu korrigieren und in der nächsten Ratssitzung zwei Jugendverbände nachzuwählen.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Kinder- und Jugendpolitik.

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