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20.01.2002

Junge Liberale Köln

Meldung

JuLis fordern Rücktritt des Bildungsdezernenten

Wiedergewählt: JuLi-Chef Stefano Ragogna
Wiedergewählt: JuLi-Chef Stefano Ragogna
Wiedergewählt: JuLi-Chef Stefano Ragogna
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Wiedergewählt: JuLi-Chef Stefano Ragogna
Die Jungen Liberalen Köln haben am Samstag auf ihrem Kreiskongress im Hotel Crowne Plaza einen neuen Vorsand gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Stefano Ragogna, wurde einstimmig wiedergewählt. Neuer Pressesprecher ist Alexander Vogel. Er tritt die Nachfolge von Andrea Flossdorf an, die im Oktober in den Bundesvorstand der JuLis gewählt worden war und aus diesem Grund nicht mehr kandidierte. Christoph Hoffmann ist der neue Organisator und Dominik Schmidt der neue Schatzmeister der Kölner JuLis. Wiedergewählt wurde im geschäftsführenden Vorstand der Programmatiker Björn Dietzel. Des weiteren wird der Vorstand durch vier Beisitzer ergänzt: Neu im Vorstand ist Jasmin Kahl und Regina Theopold sowie Max Hartmann. Jan Krawitz der Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift "JuLi-Klüngel" wurde als Beisitzer wiedergewählt.

Der wichtigste Antrag, den die Jungen Liberalen verabschiedeten, war ein Dringlichkeitsantrag, in dem die JuLis Köln fordern, dass der bisherige Schuldezernent Andreas Henseler durch einen liberalen Schuldezernenten ersetzt wird. Alle Vorschläge, um in Köln den Bildungsnotstand wenigstens zu lindern, wurden durch den Schuldezernenten verwässert, verschleppt oder einfach nicht umgesetzt. Ein flächendeckender Test für alle Kölner Grundschüler, um mit dem Programm "Lesen, Schreiben, Rechnen" Schwächen der Schüler frühzeitig festzustellen und rechtzeitig zu beheben, wurde verboten. Ein vom Kölner Rat beschlossenes Förderprogramm für hochbegabte Grundschüler wurde nicht ungesetzt, die dafür bereitgestellten Gelder einfach dem Stadthaushalt wieder zugeführt. Daher fordern die Jungen Liberalen Köln offen den Rücktritt oder die Ablösung des Schuldezernenten Henseler. Der Beschluss soll beim Kreisparteitag der Kölner FDP am 6.3. wiederum als Antrag der JuLis eingebracht werden.


Hier geht es zu der beschlossenen Resolution.

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