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05.10.2004

FDP-Ortsverband JLWW

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L213n bringt kaum Entlastung für Widdersdorf

Horst-Jürgen Knauf
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Horst-Jürgen Knauf
Durchgangsverkehr nutzt weiterhin die alte Route

Die Nordumgehung Lövenich (L213n), die am 16. September 2004 eröffnet wurde, hat kaum verkehrliche Entlastung für den Stadtteil Widdersdorf gebracht. Mit der neuen Umgehungsstraße sollte vor allem der Durchgangsverkehr aus Brauweiler in Widdersdorf reduziert
werden. Insbesondere die von der Verwaltung immer genannte Sperrung der Kreisstraße 5 - der Hauptstraße in Widdersdorf - im Bereich Mertenshof, versprach eine deutliche Reduzierung.

Daher hat die FDP diese Idee immer unterstützt. Allerdings hat nun die Verwaltung lediglich ein paar Verkehrschilder angebracht, denn der RVK-Bus soll nach Meinung der Verwaltung auch weiterhin die gewohnte Strecke fahren können. Die jetzige Situation zeigt, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer nicht von einem Schild an der Durchfahrt hindern lassen. Nun wurde auch noch der vorhandenen Radweg entfernt, so dass
die Schulkinder auf der immer noch stark belasteten Straße fahren müssen.

Die Situation ist höchst gefährlich. Derzeit kann lediglich die Polizei kurzfristig die Autofahrer kontrollieren. „Wer geglaubt hat, das jetzt umgesetzte Modell funktioniert und bringt Entlastung, wurde getäuscht.
Dieser Zustand ist für die Anwohner und die Schulkinder unzumutbar“, erklärt Horst-Jürgen Knauf, neuer Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Lindenthal.

Nun prüft die Verwaltung, ob eine ca. 10.000 Euro teure Busschleuse hier eingebaut werden kann. 10.000 Euro, damit die RVK nur nicht ihren Fahrplan leicht abändern muss. Die FDP fordert deshalb die Verwaltung auf, sofort die Straße komplett für Kraftfahrzeuge zu sperren, damit der Durchgangsverkehr hier endlich ausbleibt und der Schulweg wieder sicher wird. Die entsprechende Dringlichkeit hat der FDP-Ortsverband dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik mitgeteilt.

Abschließend dazu der Vorsitzende der FDP im Kölner Westen, Stefan Dößereck: „Es ist nicht nachvollziehbar, wieso die Interessen des Dorfes den Wirtschaftsinteressen der RVK weichen sollen. Nach Informationen der FDP würde der Bus ca. drei Minuten länger fahren, wenn er die L213n über die Adrian-Meller-Straße benutzte. Er könnte außerdem eine zusätzliche Haltestelle, die Blaugasse, in Widdersdorf bedienen.“

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