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05.01.2002

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressemeldung

Tanz, Theater und was sonst noch zählt

Ulrich Wackerhagen ist kulturpolitischer Sprecher der FDP in Köln
Ulrich Wackerhagen ist kulturpolitischer Sprecher der FDP in Köln
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Ulrich Wackerhagen ist kulturpolitischer Sprecher der FDP in Köln
FDP: Endlich Neuanfang

Mit neuem Schwung ins neue Jahr - und was soll es uns bringen? Diese Frage richtet sich auch an die Politiker, die sich mit Kölns Kulturszene befassen, der Trumpfkarte der Stadt. An dieser Stelle gibt Ulrich Wackerhagen Antworten. (M.Oe.)

Was ist Kölns größte kulturpolitische Herausforderung?
a) Keine Kürzung des Kulturetats.
b) Erfolgreicher Neuanfang an den Bühnen der Stadt Köln.
c) Neubau des Rautenstrauch-Joest-Museums.
d) Beschlussfassung über die archäologische Zone, die Neugestaltung und Nutzung des Areals des Kaufhauses „Kutz“ und den Bau des Museums für Jüdische Kultur im Rheinland.


Welches kulturpolitische Ärgernis muss so bald wie möglich beseitigt werden?
a) Ein einvernehmlicher Verzicht des Generalintendanten Günter Krämer auf seinen vertraglichen Anspruch, trotz der von ihm erfolgten Kündigung seines Vertrages zum 31.08.2002 noch drei weitere Jahre bis zum 30.08.2005 pro Spielzeit drei neue Inszenierungen in der Oper und/oder Schauspiel vornehmen zu dürfen.
b) Einvernehmliche Regelung der Vertragssituation mit dem Schauspieldirektor Torsten Fischer.


Wo hat die Kölner Kulturszene an Strahlkraft verloren?
Strahlkraft verloren hat sie an den Bühnen der Stadt Köln.

Mit welcher Attraktion könnte Kölns Kulturszene zusätzlich bereichert werden?
Mit dem langfristigen Wiederaufbau einer eigenen TanzCompagnie und der Verpflichtung weiterer Ballett-/Tanz-Gastspiele könnte neue Attraktivität gewonnen werden.

Mit welchem Argument sollte der Kulturetat vor Kürzungen geschützt werden?
Bei knappen Kassen muss die Stadt in ihre Stärke investieren und dies ist ihre international anerkannte Reputation als Kunst- und Kulturstadt. Alles Geld, das in Kunst und Kultur investiert wird, fließt in die Stadt zurück. Kunst und Kultur sind ein großer Standortvorteil. Ein erfolgreicher Neuanfang an den Bühnen der Stadt Köln ist nur möglich, wenn deren Haushalt nicht gekürzt wird. Dies entspricht auch der Vertragslage mit den neuen Intendanten, denen ein ausgeglichenes Budget für die Bühnen der Stadt Köln zum 31.8. zugesichert worden ist. Das beschlossene Theaterförderkonzept, dem weitere Konzepte für die freie Szene folgen sollen, würde Makulatur werden, wenn der Rat dem Votum des Theaterbeirats nicht folgen würde. Der Kulturetat der Kunst- und Kulturstadt Köln liegt, bezogen auf den Gesamthaushalt, weit unter dem der Großstädte Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Stuttgart.


Hier geht es zur Stellungnahme der FDP zum Haus und Museum der Jüdischen Kultur.

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