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28.06.2004

FDP-Ortsverband Junkersdorf, Lövenich, Weiden und Widdersdorf

Meldung

Fehlenden Behindertenparkplatz vertuscht

Mark Stephen Pohl
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Mark Stephen Pohl
Verwaltung sucht halbes Jahr am Bahnhof Lövenich

Bereits im März 2003 forderte der Ortsverband Junkerdorf, Lövenich, Weiden, Widdersdorf nach einem Ortstermin die nachträgliche Einrichtung eines Behindertenparkplatzes am Bahnhof Lövenich. Im gesamten Jahr, 2003 war zusätzlich das Jahr der Menschen mit Behinderung, tat sich überhaupt nichts. Am 15. Januar 2004 stellte schließlich Mark Stephen Pohl, Vertreter der FDP-Ratsfraktion im Ausschuss für Soziales und Senioren und Ratskandidat in dem Wahlkreis, in dem der Bahnhof liegt, eine Anfrage zu diesem Themenbereich an die Stadtverwaltung.

„Wir wollten nicht nur wissen, wo der nächste Behindertenparkplatz und wie lang der Weg dorthin ist, sondern auch, wie man die Situation ändern kann und was die Verwaltung dafür unternommen hat. Ich hatte die Hoffnung, dass sich die verantwortlichen Stellen im Rahmen der Beantwortung der Anfrage endlich mit dem Thema beschäftigen", fasst Pohl Inhalt und Intention der Anfrage zusammen.

Wie wichtig der Verwaltung dieses Thema ist, mussten die Liberalen auf den letzen zwei Ausschusssitzungen am 22. April und am 3. Juni 2004 feststellen. Wurde im April die Antwort noch für die „nächsten Tage“ angekündigt, sie müsse nur noch unterschrieben werden, wurde die fehlende Beantwortung seitens der zuständigen Dezernentin Bredehorst zuletzt nur noch mit einem schulterzuckenden „wir haken noch mal nach“ kommentiert. Auch dies ist offenbar nicht geschehen, denn auch in den Unterlagen zur Sitzung am 1. Juli ist eine Antwort nicht zu finden. Selbst die angebotene Hilfe seitens der liberalen Ausschussvertreter bei der Suche nach dem nicht vorhandenen Parkplatz wurde nicht angenommen.

„Behinderten wird hier am Bahnhof das Leben durch gefährliche Fußwege unnötig schwer gemacht. Statt Hinweisen nachzugehen, verweigert die Verwaltung ein halbes Jahr lang die Antworten auf einfache Fragen, um ihr offensichtliches Fehlhandeln in den Planungen zu vertuschen. Wenige Wochen nach dem Jahr der Menschen mit Behinderungen scheinen alle Sonntagsreden in Köln vergessen und trauriger Alltag auf Kosten der schwächeren der Gesellschaft eingekehrt zu sein", erklärt Ratskandidat Pohl, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion abschließend.


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