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12.09.2004

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Konstruktive Diskussion zur Biotechnologie in Köln

Manfred Wolf hatte in Kanada erfolgreich für Köln als Tagungsort geworben
Manfred Wolf hatte in Kanada erfolgreich für Köln als Tagungsort geworben
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Manfred Wolf hatte in Kanada erfolgreich für Köln als Tagungsort geworben
Wolf: Biotechnik leistet Beitrag in der Bekämpfung von Hungersnöten

Vom 12. bis 15. September 2004 tritt die ABIC 2004 unter dem Titel "AgBiotech goes Europe" in Köln in einen kritischen Dialog über Biotechnologie ein. Sie ist eine der wichtigsten internationalen Biotechnologie-Konferenzen und findet erstmalig außerhalb von Kanada statt.

Forschungsinstitutionen wie das Institut für Genetik, das Institut für Biochemie der Universität zu Köln, das Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK) und nicht zuletzt das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung (MPIZ) betreiben weltweit anerkannte Forschung. Sie bieten optimale Anknüpfungspunkte und große Chancen für Köln und die ganze Welt.

Bürgermeister Manfred Wolf, der in Kanada bereits erfolgreich für die ABIC warb, erklärt dazu: „Biotechnologische Lösungen können den Hunger in der 3. Welt bekämpfen! Selbst Kleinbauern können mit Biotechnologie größere und bessere Erträge produzieren. Mit biotechnologischen Produktionsverfahren könnte die globale Welternährung gesichert werden für die von der UNO prognostizierten 7,9 bis 12 Milliarden Menschen im Jahre 2050.

Biotechnologie entlastet zusätzlich die Umwelt! Spritzbehandlungen können durch sie reduziert werden. Außerdem bietet sie Hilfe für Allergiker. In Japan wurde daran geforscht, eine Reissorte zu züchten, in der keine allergieauslösenden Eiweiße mehr vorkommen. Biotechnologische Verfahren unterliegen zudem der strengsten Risikoprüfung. Vor jeder Freigabe finden umfassende Überprüfungsverfahren statt.

Prinzipiell unterscheidet sich Gentechnik nicht grundsätzlich von konventioneller Züchtung. Sie ist nur effizienter. Das gentechnisch veränderte Lebensmittel gesundheitsschädigend seien, habe bislang keine Untersuchung bestätigt, so die Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe.

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, wie sich Organisationen wie „Miserior“ und „Brot für die Welt“ gegen eine solche Diskussion aussprechen können. Mit diesem Verhalten leisten sie dem Hunger in der dritten Welt Vorschub. Durch ihre massive Fortschrittsfeindlichkeit wird das Problem forciert. Ihre Einstellung ist zynisch und Ihr Handeln unmoralisch.“

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