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21.05.2004

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Wackerhagen: Jetzt erst recht!

Ulrich Wackerhagen
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Ulrich Wackerhagen
Aus Niederlage kann auch Stärke gewonnen werden

Der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ulrich Wackerhagen, bedauert das Scheitern Kölns bei der Kulturhauptstadtbewerbung. Er erklärt dazu:

„Ich sehe darin jedoch auch eine Chance und Verpflichtung für die Zukunft, denn Tausende von Bürgerinnen und Bürgern haben sich in den letzten Wochen und Monaten eindrucksvoll für die Bewerbung engagiert und damit nachhaltig dokumentiert, dass Kunst und Kultur für sie ein zentrales Lebensbedürfnis ist. Dabei sind ungeahnte Energien freigesetzt worden, die es zu erhalten gilt.

Die Kultur muss weiterhin Schwerpunkt Kölner Politik sein. Dies haben die Kölner Bürgerinnen und Bürger verdient, die jetzt nicht enttäuscht werden dürfen. Politik muss verlässlich sein. Dazu zählt zu aller erst, dass das Kulturzentrum am Neumarkt mit einem Kammermusiksaal gebaut wird. Die Probleme der Stadtreparatur und städtebaulichen Erneuerung müssen langfristig mit der Gestaltung der „Via Culturalis“, der „Via Sacra“ und der „Via Nova“ sowie der Realisierung des Platzgestaltungsprojektes „Auf die Plätze...“ angepackt werden.

Köln hat in seiner Bewerbungsschrift eine Reihe herausragender neuer Projekte vorgestellt, die jetzt nicht wieder in der Versenkung verschwinden dürfen. Dabei geht es u.a. um die Neuordnung seiner Theaterlandschaft durch ein Theaternetzwerk. Das „Literaturfest der Migration“ sollte ebenso umgesetzt werden, wie der Start der kulturellen Bildungsinitiative „Generation 2010“ und die Ansiedlung einer „Kinder-Universität“ in Köln.

Die Kulturpolitischen Sprecher haben bereits in ihrer gemeinsamen Erklärung vom 9. Mai 2004 ein neues Verfahren zur Schwerpunktbildung in der Kulturförderung für alle Kunstsparten (Bildende Kunst, Theater, Musik, Tanz, Literatur, Medien, Film und Architektur) mit themenbezogenen „Kooperationen“ verabredet, die von einer „Kölner Kulturkonferenz“ in Vorschläge für Rat und Verwaltung umgesetzt werden sollen.

Die FDP wird sich nachhaltig dafür einsetzen, dass die Kölner Bürger nicht enttäuscht werden.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Kunst und Kultur.

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