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05.04.2004

FDP-Landtagsfraktion NRW

Meldung

Taumeln zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Daniel Sodenkamp, MdL
Daniel Sodenkamp, MdL
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Daniel Sodenkamp, MdL
Verkehrsinfrastruktur für die WM 2006

Die FDP-Landtagsfraktion hat Zweifel daran angemeldet, dass die notwendigen Verkehrsmaßnahmen für eine erfolgreiche Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft rechtzeitig zum Beginn der Spiele am 9. Juni 2006 erfüllt sind. "Der von Minister Horstmann verbreitete Optimismus in allen Ehren, aber allein nach dem Prinzip zu verfahren, dass es schon irgendwie klappen wird, ist definitiv zu wenig. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine gewaltige Lücke", sagte der verkehrspolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christof Rasche am Donnerstag in Düsseldorf.

Angesichts der gegenwärtigen Planungsrückstände bei wichtigen Verkehrsmaßnahmen in den drei nordrhein-westfälischen WM-Städten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln sei der reibungslose Verlauf der Großveranstaltung extrem gefährdet, stellte der Beauftragte der FDP-Fraktion für die Fußball-WM 2006, Daniel Sodenkamp, fest. Jetzt seien belastbare Konzepte, die eine zeitgerechte Fertigstellung der Verkehrsprojekte gewährleisten, erforderlich. "Sonst heißt am Ende für die WM-Besucher: Stau statt Spiele", sagte Sodenkamp.

Auch wenn die Finanzierung der WM-relevanten Maßnahmen gesichert scheine, dürfe nicht vergessen werden, dass dadurch andere dringende Verkehrsprojekte in NRW auf der Strecke bleiben, sagte Rasche. Es wäre fatal, für die WM 2006 Potemkinsche Dörfer aufzubauen und den Rest des Landes im Stich zu lassen. Jetzt räche sich, dass die Verkehrshaushalte von Bund und Land hoffnungslos unterfinanziert seien.

Wenn in 32 Monaten Sportler, Offizielle, Fußball-Fans und Journalisten aus aller Welt in Deutschland und in NRW zu Gast seien, müssten sie ein effizientes und leistungsfähiges Verkehrssystem vorfinden, forderten die beiden FDP-Politiker. "Nach dem Scheitern des Metrorapid, dem geplatzten Traum eines 2006 fertiggestellten Metroexpress und nicht zuletzt dem Fiasko bei der Maut wäre es für das internationale Ansehen des Landes verheerend, wenn auch noch die Fußball-WM im Verkehrschaos versinken würde", sagte Rasche.


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