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12.03.2004

FDP-Ortsverband JLWW

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Größte Windenergieanlage der Welt in Köln

Stefan Dößereck
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Stefan Dößereck
Liberale gegen den Standort Marsdorf

Noch fehlt die gesetzlich vorgeschriebene Konzentrationszone für Windenergieanlagen in Köln, auf die mögliche Interessenten dann verwiesen werden könnten. Fehlende Mittel verzögerten die Vergabe eines entsprechenden Gutachtens.

Nun will das Unternehmen Enercon, Deutschlands Branchenführer für Windkraftanlagen aus Aurich, das größte Windrad der Welt in Köln errichten. Das geplante Riesen-Windrad sprengt alle Dimensionen und ist mit insgesamt 182 Metern höher als der Dom. In diesem Zusammenhang wird auch der Standort Marsdorf genannt.

Dazu der Ortsvorsitzende Junkersdorf, Lövenich, Weiden und Widdersdorf, Stefan Dößereck: „Die Anlage soll nicht nur Strom erzeugen, sondern auch in diversen Punkten optimiert werden, als Demonstrationsanlage für die NRW Zuliefer- und Maschinenbaubranche dienen und damit die Technologieführerschaft sichern und den Export fördern. Das sind sehr viele Faktoren für einen Standort, wenn man bedenkt, dass es sich hier wieder um eine aus Steuergeldern subventionierte Anlage handeln wird.“

Der geplante Wind-Gigant, eine Weiterentwicklung der bislang größten Einzelanlage E112, stellt mit einer Leistung von fast 5 Megawatt (genug für etwa 4000 Haushalte) alles in den Schatten, was sich bisher so drehte.

„Grundsätzlich ist die FDP nicht gegen erneuerbare Energiegewinnung, aber für den geplanten Standort gibt es im Kölner Westen keine geeignete Fläche. Darüber hinaus deckt die durch Windenergie gewonnene Strommenge immer noch weniger als 1,5% des Energiebedarfs ab und leistete dabei praktisch keinen Beitrag zur CO²-Minderung, denn wegen des nur schwachen und unregelmäßigen Windes müsse ständig genügend konventionelle Kraftwerksleistung vorgehalten werden“, so der stertretende Bezirksvorsteher Horst-Jürgen Knauf.

In einem so dicht besiedelten Gebiet wie Köln ist gar kein Platz für Windkrafträder, so ein entsprechendes Papier des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der auch dieses Ergebnis einer Untersuchung für möglich hält.

Gerade die Nähe zur Wohnbebauung ist durch die zu erwartende Belastungen mit Lärm und Verschattung problematisch. Daher fordern die Liberalen diese Anlagen grundsätzlich in weitem Abstand zu Wohnbebauung und ohne die Zahlung von Subventionen zu errichten.


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