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26.02.2004

FDP-Ortsverband Mitte

Meldung

Politik zwischen Lachsbällchen und Butterfisch

FDP-Landesvorsitzender Andreas Pinkwart
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FDP-Landesvorsitzender Andreas Pinkwart
Großer Andrang und gute Stimmung beim Fischessen

Auch in diesem Jahr hatte der FDP-Ortsverband Köln-Mitte zusammen mit dem Kreisverband zum Liberalen Aschermittwochs-Fischessen ins Restaurant Stanten an der Antoniterkirche geladen. Etwa 80 Liberale und Freundinnen und Freunde trafen sich zu einem Drei-Gänge-Fischmenü. Ehrengäste des Abends waren der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und NRW-Landesvorsitzende Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Kölns FDP-Fraktionschef Ralph Sterck. Zur Begrüßung freute sich Marco Mendorf, stellvertretender Kreisvorsitzender der Kölner FDP, dass mit dem 3. Liberalen Aschermittwoch das Treffen bereits zum "Brauchtum" der Kölner FDP gehöre. Er konnte zahlreiche Funktionsträger der Kölner FDP begrüßen, unter anderem den Kreisvorsitzenden Reinhard Houben, den Vorsitzenden des OV-Mitte Detlef Conradt und den Vorsitzenden des OV-Süd/Rodenkirchen Dietmar Repgen.

Sterck ging in seiner Rede auf die wichtigsten Themen ein, mit denen sich die FDP in Köln zur Kommunalwahl präsentieren wolle. „Das letzte Karnevalsmotto war wie für uns gemacht, denn mit der Hoffnung "Et weed widder wäde" warten zahlreiche Kölnerinnen und Kölner auf neue Mehrheiten nach der Kommunalwahl am 26. September. Die FDP steht für mehr Sicherheit und Sauberkeit in dieser Stadt und hat das Problem der Klau-Kids auf die Agenda der politisch Handelnden gebracht. Wir wollen eine mobile Stadt, in der die Autofahrer nicht diskriminiert werden, sondern vorhandene Straßen geflickt, neue Straßen gebaut und die grüne Welle wieder funktioniert. Und wir wollen eine schlanke und serviceorientierte Stadtverwaltung, die sich von unnötigen Beteiligungen und Aufgaben trennt. Von daher sind wir sehr dankbar für den Rückenwind, den wir von Seiten der IHK hier derzeit bekommen.“

Der FDP-Landesvorsitzende Pinkwart rief dazu auf, die Liberalen bei der bevorstehenden Europawahl am 13. Juni 2004 tatkräftig zu unterstützen. Im Europäischen Parlament müsse endlich wieder eine liberale Stimme aus Deutschland vertreten sein. Denn immerhin stellen die Liberalen aus den anderen Mitgliedsstaaten die drittgrößte Fraktion im Europäischen Parlament. Mit Silvana Koch-Mehrin und Alexander Graf Lambsdorff präsentiere sich die FDP mit einer zukunftsorientierten und überzeugenden Mannschaft fürs Europaparlament. Kritik übte Pinkwart an der deutschen Außenpolitik von Schröder und Fischer. Liberale Außenpolitik habe nie einseitig eine Achse der großen Staaten mit Paris und London gebildet. Genscher und Kinkel hätten immer den Kontakt und die Einbindung der mittleren und kleinen Staaten gesucht. Nur so wäre die Deutsche Einigung möglich gewesen und nur so könne die Zukunft Europas gestaltet werden.

Beide Reden wurden eingerahmt in das umfangreiche und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als köstlich empfundene Fischessen. Es gab Lachsbällchen in einer Senfsauce, Butterfisch mit Paprikasauce, Lauch und Reis und eine Mini-Mousse au Chocolat. Bis spät in den Abend saßen Liberale und ihre Gäste mit Wein und Kölsch - und in der Fastenzeit natürlich Wasser - zusammen und plauderten über die zurückliegenden Tollen Tage und die nun anstehenden Aktivitäten zur Europa- und Kommunalwahl. Das ausgelobte Schätzspiel "Wieviel Karnevalsveranstaltungen hat der Liberale Bürgermeister Manfred Wolf in der abgelaufenen Session besucht" wurde von Christiane Grond und Wolfgang Müller gewonnen. Beide waren am nächsten an der richtigen Zahl 77. Sie bekommen dafür je eine Eintrittskarte für den Ball der Liberalen "Köln in Blau-Gelb" am 8. Mai im Theater am Tanzbrunnen.

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