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14.12.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Neues Liniennetz Gewinn für Fahrgäste

Niederflurbahn
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Niederflurbahn
Sterck: Größter Erfolg der FDP in dieser Legislaturperiode

An diesem Sonntag und damit ein Jahr früher als zunächst erhofft beginnt die von den Liberalen angestoßene und vom Rat im Dezember 2001 beschlossene Ausweitung des Niederflursystems im schienengebundenen Personennahverkehr der KVB mit den entsprechenden Änderungen im Liniennetz. Ab 2004 werden die zusätzlichen Züge geliefert, die auf den alten und neuen Niederflurstrecken verkehren sollen. Im Frühjahr 2005 soll der letzte alte Achtachser in Ruhestand gehen, was die komplette Umsetzung der ersten Realisierungsstufe des neuen Konzeptes ermöglicht. Die zweite Stufe soll dann mit der Eröffnung der Nord-Süd-Stadtbahn im Jahr 2010 erfolgen.

„Das neue Netz macht die KVB kundenfreundlicher, leistungsfähiger und zuverlässiger“, freut sich FDP-Fraktionschef Ralph Sterck. Auf dem neuen Niederflurstrang entstehe ein richtiger U-Bahn-Betrieb, wie man ihn aus Städten wie Berlin kenne und schätze: Alle 3 bis 4 Minuten komme ein Zug. Das Tippen „Steige ich besser am Rudolfplatz oder am Neumarkt von der Ost-West-Strecke in Richtung südliche Ringe oder Neusser Straße um“ entfällt. Außerdem verspricht die KVB durch entfallende Einfädelungen am Barbarossa- und Ebertplatz mehr Pünktlichkeit. Es werden mehr als 10 Mio. € eingespart und die oberirdischen Strecken in Zollstock und Weidenpesch von 90cm-Bahnsteigen verschont.

So schnell wie möglich sollen am Dom, Appellhofplatz, Neumarkt und an der Poststraße die Bahnsteige auf 90cm angehoben werden, um ohne Stufen in die dort verkehrenden Stadtbahnwagen zu gelangen. Der erste Beschluss dazu wurde Ende November im Rat gefasst. Alle übrigen Haltestellenanhebungen, die für einen 99%-igen niveaugleichen Einstieg nötig sind, folgen bis zur Inbetriebnahme der Nord-Süd-Stadtbahn. Damit wird die KVB auch wesentlich früher den fast flächendeckenden niveaugleichen Ein- und Ausstieg ermöglichen, der nach der ursprünglichen Planung wegen der umfangreicheren Umbauten und der knappen Finanzmittel sicher noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hätte auf sich warten lassen.

„Ich bin froh, dass der Beschluss so zügig umgesetzt wurde und so die Vorteile für die Fahrgäste möglichst schnell spürbar werden“, lobt der FDP-Fraktionschef das Engagement der Verantwortlichen. Das neue Netz mache den öffentlichen Personennahverkehr in Köln ein ganzes Stück weltstädtischer. Im Dezember 2001 hatte der Kölner Stadt-Anzeiger kommentiert: „Wie leicht hatten es nun die Liberalen mit einer Initiative, die zu ihrem Beginn tollkühn erschien.“ Dies veranschauliche welches Jahrhundertwerk seiner Fraktion gegen den anfänglich massiven Widerstand von Verwaltung und KVB gelungen sei. „Es ist sicher der größte Erfolg der FDP in dieser Legislaturperiode“, so Sterck abschließend.


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