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21.11.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP für den Erhalt der Filmfestivals und -häuser

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Die beabsichtigten Kürzungen der Landesregierung im Filmbereich führen zu einer bedrohlichen Entwicklung der kulturellen Landschaft in NRW

Nicht nur Vertreterinnen und Vertreter der Filmkultur in Nordrhein-Westfalen wenden sich empört gegen die drastischen Sparpläne der Landesregierung, sondern auch die FDP sieht darin einen kulturellen Raubbau, der in NRW betrieben wird. Dazu erklärt der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Dr. Ulrich Wackerhagen:

„Dem Anschein nach sieht sich das Land NRW nicht in der Lage, die kulturelle Bedeutung des Films gebührend zu würdigen. Der willkürliche Umgang mit öffentlichen Geldern nach dem Gießkannenprinzip lässt ein nachhaltiges, kulturpolitisches Konzept für NRW nicht erkennen.

Die Kritiker der andauernden Sparmaßnahmen im Filmbereich haben vollkommen Recht. Wir müssen den Film weiter fördern, um die Situation von Filmfestivals und Filmhäusern nicht weiter zu verschlimmern. Wer die Mittel der Filmförderung beschneidet, der darf sich nicht wundern, wenn NRW zu einem filmkulturellen Niemandsland verkommt.

Ohne die Pflege einer echten Filmkultur und ohne entsprechenden Möglichkeiten, sie einem breiten Publikum zu präsentieren, hätte es wenig Sinn, überhaupt Filme zu produzieren. Aus diesem Grund stellt die Förderung des Films nicht nur für die Filmwirtschaft in NRW, sondern auch für die Filmkultur in NRW und im gesamten Land einen besonders wichtigen kulturellen Beitrag dar.

Filmfestivals dienen vor allem dazu, dem Publikum neue, wichtige und herausragende Produktionen vorzustellen und sind damit in der Kulturlandschaft NRW fest verankert. Äußerungen des Kulturministers Michael Vesper, man müsse der „Festivalitis“ im Lande entgegenwirken, lassen befürchten, dass der im Vergleich zum europäischen Ausland bislang schon stiefmütterliche Umgang mit Filmkunst existenzbedrohliche Ausmaße annimmt. Außerdem werden diejenigen in ihrer Motivation geschwächt, die mit ihrem kulturpolitischen Engagement unsere Gesellschaft nachhaltig bereichern.“


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