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24.11.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP will Kinder- und Jugendarbeit erhalten

Jugendpolitischer Sprecher: Marco Mendorf
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Jugendpolitischer Sprecher: Marco Mendorf
Mendorf: Der Bauspielplatz muss gerettet werden!
CDU/Grüne betreiben "Volksverarschung"


Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2003/2004 hatten CDU/Grüne massive Kürzungen bei der Kinder- und Jugendarbeit beschlossen. Nun beginnen die Verhandlungen darüber, welche Jugendeinrichtungen konkret geschlossen werden. Dazu gehört auch der Bauspielplatz im Friedenspark. Hier soll eine Sozialarbeiter-Stelle gestrichen werden. Der Förderverein Bauspielplatz lud deshalb am Mittwoch Eltern, Kinder und Politiker zu einer Diskussionsrunde ein.

Der Jugendpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marco Mendorf, bestärkte die anwesenden Eltern darin, sich für den Erhalt der bestehenden Planstelle einzusetzen. „Wer die hauptamtlichen Sozialarbeiter entlässt, wird damit auch das vielfältige ehrenamtliche Engagement zerstören. Der Bauspiellatz lebt vom aktiven Einsatz der Kinder und ihrer Eltern.“ Die FDP-Fraktion lehne grundsätzlich die Kürzungen im Bereich der offenen Jugendarbeit ab.

Barbara Beck, die Vorsitzende des Fördervereins, und viele anwesende Eltern beklagten, dass es im Einzugsgebiet der Südstadt zu wenig Angebote für Kinder und Jugendliche gäbe. Der Bauspielplatz sei für viele Kinder der erste Anlaufpunkt nach der Schule. Die Kürzung einer Personalstelle würde das pädagogische Angebot der Jugendeinrichtung massiv reduzieren. Einige alleinerziehende Mütter zeigten auf, dass sie ohne den Bauspielplatz nicht die Möglichkeit hätten, ihrem Beruf nachzugehen.

Neben der FDP lehnten auch die Vertreter der CDU, Grünen und SPD die Kürzungen bei der Jugendarbeit ab. Nach Ansicht von Mendorf sei die Politik von Grünen und CDU aber "reine Volksverarschung": „Im Stadtrat heben die Ratsmitglieder treu ihre Hände, wenn es um Kürzungen im Jugendbereich geht. Einige Wochen später kündigen die gleichen Leute Widerstand gegen die Kürzungen an. Frau Thelen von den Grünen versucht, die Bürger zu verarschen: Sie hat persönlich den Kürzungen im Rat zugestimmt. Und nun versucht Sie, sich als Retterin der Jugendzentren zu profilieren. Die FDP wird die Kürzungen im Jugendhilfeausschuss, im Finanzausschuss und im Rat ablehnen! Und am Ende werden Grüne und CDU den Kürzungen im Jugendbereich leider zustimmen.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Kinder- und Jugendpolitik.

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