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12.11.2003

FDP-Landtagsfraktion NRW

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Stadtferne Unterbringung gehört auch nach NRW

Horst Engel, MdL
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Horst Engel, MdL
Engel begrüßt, dass sich Jugenddezernent und Polizeipräsident in Brandenburg über „Insel-Projekte“ informieren

Anfang nächster Woche werden sich Stadtjugenddezernent Franz-Josef Schulte und Polizeipräsident Klaus Steffenhagen in Brandenburg über das dortige Konzept der stadtfernen, verbindlichen Unterbringung von kindlichen Intensivtätern informieren. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Horst Engel:

Gratuliere. Damit ist die Stadt Köln schon erheblich weiter als der Landtag. Die FDP-Landtagsfraktion hatte sich mit Plenarantrag „Menschen statt Mauern“ Anfang Oktober dafür stark gemacht, den „Drehtüreffekt“ - Klauen, Festnahme, Zuführung zu den Eltern, Klauen - bei den strafunmündigen Mehrfachtätern zu durchbrechen.

Bei ihrer bundesweiten Recherche ist sie auf die „Insel-Projekte“ in Brandenburg gestoßen. In der uckermärkischen Einöde bei Petershagen unterhält das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) mehrere Einrichtungen, die durch ihre stadtferne Lage eine verbindliche Unterbringung von kindlichen Mehrfachtätern erlaubt und noch dazu sehr erfolgreich sind.

Die „Insel“, ein ehemaliger Bauernhof, betreute in Gruppen von jeweils acht Kindern seit 1998 insgesamt 34 kindliche Intensivtäter. Nur ein Kind wurde wieder straffällig (!). Zum Konzept zählen ein straffer Tagesablauf, psychologische und pädagogische Betreuung und natürlich auch der Schulunterricht. Die Eltern werden, je nach Einzelfall, einbezogen.

Neben Brandenburg nutzen Berlin und Thüringen die Einrichtungen. Die Stadtferne ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Das können wir in der Eifel, im Hochsauerlandkreis und in der Senne haben.


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