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18.09.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Spielplätze: OB soll endlich durchgreifen!

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Chaos in der Stadtverwaltung: Zu Spielplätzen gibt es kein abgestimmtes Konzept
Antrag an den Jugendhilfeausschuss: FDP will Demontage von Spielgeräten verhindern


Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln zeigt sich verärgert über die öffentliche Diskussion zur Schließung von Kinderspielplätzen. Mit einem Antrag an den Jugendhilfeausschuss wollen die Liberalen diese Debatte nun vorerst beenden. Dazu erklärt Marco Mendorf, jugendpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion:

„Der Oberbürgermeister hatte schon im Juni diesen Jahres seinen Widerstand gegen die Schließung von Spielplätzen bekundet. Dennoch verkündet das Amt für Grünflächen in regelmäßigen Abständen, dass etwa 100 Spielplätze in Köln geschlossen werden sollen. Offensichtlich hat der OB seine eigene Verwaltung nicht im Griff. Er muss endlich durchgreifen und die Angelegenheit zur Chefsache machen.

Es kann nicht sein, dass verschiedene städtische Ämter unterschiedliche Positionen in der Öffentlichkeit vertreten. Das Grünflächenamt scheint Spaß daran gefunden zu haben, sich als personifizierte Planierraupe von Spielplätzen einen Namen zu machen. Hingegen präsentiert sich das Jugendamt als Bewahrer der Spielplätze. Dieses Hick-Hack muss der OB beenden. Es gibt bisher auch keine politische Legitimation für die Schließung von Spielplätzen. Jugendhilfeausschuss und der Ausschuss Umwelt und Grün haben dieses Thema bisher nicht einmal behandelt.

Außerdem macht es überhaupt keinen Sinn, mit der Schließung von 100 Spielplätzen einen Mini-Betrag von 80.000 Euro einzusparen. Es ist doch lächerlich, dass pro Spielplatz etwa 500 bis 1.000 Euro für die Pflege fehlen. Diese Peanuts können nicht zu flächendeckenden Schließungen sozialer Strukturen führen. Einige der zur Schließung vorgeschlagenen Spielplätze sind erst vor einigen Monaten saniert oder umgestaltet worden. Oftmals wurden durch private Spendengelder Spielgeräte angeschafft. Auf diesen Spielplätzen tummeln sich täglich viele Kinder und Jugendliche.

Der FDP-Antrag im Jugendhilfeausschuss soll die Verwaltung daran binden, die Schließung von Spielplätzen zu unterlassen. Erst soll ein Gesamtkonzept vorgelegt werden, in dem der Gesamtbedarf an Spielplätzen analysiert wird. Eine Schließungen oder Demontagen von Spielgeräten darf es demnach nicht gegen.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Kinder- und Jugendpolitik.

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