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10.07.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP will Bauboom auf Trümmergrundstücken

Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
Sterck: Auf Stellplatzablösen ganz verzichten

„Wenn wir einen Bauboom auf Trümmergrundstücken auslösen wollen, müssen wir mehr Anreize schaffen“, bringt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck die Position der Liberalen vor der heutigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses auf den Punkt. Dabei wird der Antrag von CDU und Grünen behandelt, auf Stellplatzablösen bei der Schließung von Baulücken oder Aufstockung von Mindernutzungen für fünf Jahre ganz oder teilweise zu verzichten. Er sei schon froh, dass die Koalition eine Anregung der Liberalen aus dem Mai aufgegriffen habe. „Aber wenn wir das Stadtbild von den hässlichen Lücken befreien, neuen Wohnraum schaffen und damit die Bauwirtschaft ankurbeln wollen, müssen wir weitgehendere Angebote schaffen als dies bisher vorgesehen ist“, beschreibt Sterck die Ziele.

In diesem Sinne hat die FDP einen Änderungsantrag eingebracht, der auch bei der Schließung von Baulücken ganz statt bisher vorgesehen nur zur Hälfte auf die Stellplatzablösen verzichten will. Alles andere sei unpraktikabel, ungerecht und bringe nicht den gewünschten Effekt. Auch soll die Regelung neben der Innenstadt für alle Stadtteile gelten, in denen nach wie vor Baulücken und Mindernutzungen aufgrund Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in nicht unerheblicher Zahl bestehen. Nur ca. 200 der 3.000 Kölner Baulücken und Mindernutzungen lägen in der Innenstadt. „Insbesondere innerhalb des Gürtels und auch im Rechtsrheinischen gibt es noch Kriegswunden, die es zu schließen gilt“, meint Sterck.

Damit Bauherren jetzt nicht alle diesbezüglichen Projekten einstellen und auf die Neuregelung warten, soll die Verwaltung schon bis nach der Sommerpause einen Vorschlag vorlegen. Außerdem sieht die FDP-Initiative vor, dass alle Eigentümer entsprechender Grundstücke angeschrieben und über die neuen Möglichkeiten informiert werden. Zum Ende der fünfjährigen Laufzeit dieses „Sonderangebotes“ soll ein Bericht über seinen Erfolg und ein Vorschlag für das weitere Verfahren vorgelegt werden. „Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Paket die letzten hässlichen Zahnlücken in unseren Straßen endlich aus dem Stadtbild verbannt bekommen und damit auch noch was Gutes für die Wohnungsversorgung und die Baubranche tun können“, hofft Sterck auf die Zustimmung des Ausschusses.


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