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20.04.2018

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP will Ost-West-U-Bahn zur Dürener Straße verlängern

Ost-West-U-Bahn bis Lindenthal
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Ost-West-U-Bahn bis Lindenthal
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Ost-West-U-Bahn bis Lindenthal
Höherer Verkehrswert würde Projekt erst ermöglichen
In einer Pressekonferenz im Rathaus erläuterte heute Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln und Mitglied des Verkehrsausschusses, eine neue Variante zum Bau einer Ost-West-U-Bahn:

„Die FDP ist für den Bau einer U-Bahn unter der Ost-West-Achse. Nur diese ermöglicht ein leistungsstarkes und nachhaltiges ÖPNV-Angebot auf dieser zentralen innerstädtischen Straße. Leider erfüllt keine der bisher von der Verwaltung vorgeschlagenen Lösungen diese Bedingungen oder erreicht eine Förderfähigkeit durch den Zuschussgeber. Wir müssen also weiter denken.

Die Verwaltung hat in ihrer Maximalversion eine U-Bahn unter der Zülpicher Straße vorgeschlagen. Diese erreicht den notwenigen Verkehrswert und volkwirtschaftlichen Nutzen auch deswegen nicht, weil lediglich eine bestehende Schienentrasse unter die Erde gelegt wird. Aber wie verhält es sich, wenn ein Bezirkszentrum, durch das heute nur ein Bus fährt, nun mit der Bahn erschlossen wird?

In diesem Sinne schlagen wir vor, eine Verlängerung der Ost-West-U-Bahn bis unter die Dürener Straße in Lindenthal zu prüfen. Dabei würden in Höhe Herbert-Lewin-Straße, Klosterstraße und Dürener Straße/Gürtel unterirdische Haltestellen den Stadtteil erschließen. Denn immerhin ist Lindenthal bisher das einzige Kölner Bezirkszentrum, um das die Bahn – hier in Form der Linie 7 – heute nur einen Bogen macht.

Die für den Bau der Ost-West-U-Bahn eingesetzten Tunnelbormaschinen könnten unter dem Inneren Grüngürtel – vor einer Rampe der Linie 1 auf der Aachener Straße in Richtung Westen – nach Süden schwenken und erst hinter dem Gürtel wieder an die Oberfläche kommen. An der Dürener Straße/Gürtel würde die Verknüpfung mit der Linie 13 erfolgen. Die oberirdische Kreuzung würde durch die neue U-Bahn auch entlastet.

Die bisher von der Verwaltung vorgelegten Ausbauvarianten sind für die geplante Entscheidung des Rates keine ausreichende Grundlage, da sie entweder nicht leistungsfähig und nachhaltig genug oder nicht förderfähig sind. Daher werben wir dafür, dass der Rat weitere Varianten prüfen lässt, um sein Votum auf eine solide Datenbasis zu gründen. In diesem Zusammenhang soll auch unser Vorschlag geprüft werden.“


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