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07.11.2017

Kölner Wochenspiegel

Pressemeldung

Ausbau der A59

Reinhard Houben, MdB
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Ausschuss reicht Vorlage an Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Für den Ausbau der A 59 zwischen dem Kreuz Flughafen und dem Anschluss Lind sind die Entwürfe in Arbeit. Mit einem Baubeginn für das 6,4 Kilometer lange Teilstück kann im Zeitraum 2020 bis 2025 gerechnet werden. Am 19. Oktober informiert Straßen NRW über die Pläne inklusive der Tank- und Rastanlage Liburer Heide. Ebenfalls steht Ersatz für die marode Brücke über die Heidestraße am Anschluss Wahn an. Der Neubau wird für den sechsstreifigen Ausbau angepasst.

Der Autobahnausbau ist ein Bindeglied, wenn es um die Verkehrsinfrastruktur zwischen Porz, Niederkassel, Troisdorf und Bonn geht. Der Kölner Verkehrsausschuss hat sich mit einem von Anfang September vertagten Beschluss an die Verwaltung gewandt, damit die Fachleute nun Vorkehrungen treffen, um die Zubringer- und Umgehungsstraße L 82-6n an die A 59 anzuschließen. Hinter dem Buchstaben-Zahlenkürzel „L 82-6n“ steckt eine alte Planungsvariante. Sie beginnt am Loorweg, führt um Zündorf, über die Felder am Klärwerk in Elsdorf/ Wahn vorbei, quert die Frankfurter Straße und mündet in Höhe des Bieselwaldes in die A 59. Für die L 82n, wobei das „n“ für „neu“ steht, soll ebenfalls eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Es kann also einige Zeit vergehen, bis Fakten vorliegen.

In Porz trifft die Planung von Umgehungs- und Zubringerstraßen erfahrungsgemäß auf unterschiedliche politische Meinungsbilder. So geht der Verkehrsausschuss-Vorlage, die vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik erstellt wurde, ein Beschluss der Bezirksvertretung Porz vom 20. Juni voraus. CDU, Grüne und FDP brachten dort einen Dringlichkeitsantrag (DA) ein, die SPD zum DA einen Änderungsantrag, der abgelehnt wurde.

Als im Verkehrsausschuss Anfang September die Fachamtsvorlage debattiert wurde, meinte Ratsmitglied Reinhard Houben (FDP), der inzwischen in den Bundestag eingezogen ist, er befürchte Konflikte zwischen dem Bundesverkehrswegeplan (Autobahn) und den unterschiedlichen Planungen der alten und neuen Landesregierung (Landesstraßen). Seine Fraktion sah die Gefahr, dass ein September-Beschluss die Maßnahme nicht beschleunige sondern vielmehr kompliziere und verlangsame. Houben schlug vor, zu vertagen, auch vor dem Hintergrund, weil die Signale aus Porz sehr unterschiedlich seien.

Verkehrsdezernentin Andrea Blome machte damals darauf aufmerksam, dass nach Informationen der Verwaltung der neue Verkehrsminister die Trassenfindung für die Autobahn zielstrebig und mit sehr ehrgeizigen Terminplan angehen werde.

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