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12.10.2017

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Bühnen brauchen Werkstattneubau

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Wackerhagen: Absage der Entscheidung völlig unverständlich und führt zu erheblichem Vertrauensverlust gegenüber Verwaltung
Nach ausgiebiger Beratung in mehreren Sitzungen des Betriebsausschusses Bühnen war die Vorlage zum Neubau der Bühnenwerkstätten entscheidungsreif. Es zeichnete sich auch eine breite Mehrheit für den Standort in Ossendorf ab.

Hintergrund dafür war die bessere Eignung des Grundstückes und eine bessere bauliche Anordnung der Gebäudeteile, für das es ein klares Votum der Belegschaft gibt. Schließlich ergab ein Gutachten, dass die Synergieeffekte einer Kooperation mit dem WDR auf dem alternativen Grundstück in Bocklemünd keinen überzeugenden Umfang erreichen würden.

Die Verwaltungsspitze hat die Vorlage dann kurzfristig zurückgezogen, offensichtlich ohne die Kulturdezernentin über die Gründe zu informieren. Auch die abstimmungsbereite Mehrheit des Ausschusses war überrascht. Allein die Fraktion der Grünen war über die Absetzung der Vorlage durch das Büro der Oberbürgermeisterin im Bilde – eben die Fraktion, die im Betriebsausschuss Bühnen als Einzige nicht von Ossendorf überzeugt war.

In der Sache sollte klar sein, dass die Bühnen dringend auf moderne Werkstätten angewiesen sind. Auf einem städtischen Grundstück in Ossendorf lässt sich das nach intensiver Prüfung nun realisieren. Dazu erklärt der Kulturpolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Dr. Ulrich Wackerhagen:

„Dass das Büro der Oberbürgermeisterin die Vorlage überraschend zurückgezogen hat, ist sehr irritierend. Bauintendant Bernd Streitberger hat im Betriebsausschuss Bühnen am 22.09.2017 in einer umfangreichen Vorlage nachvollziehbar die Vor- und Nachteile der Standorte dargestellt und die Dringlichkeit einer klaren Perspektive betont. Es zeichnete sich eine klare Mehrheit für Ossendorf ab, die durch das Manöver der Verwaltung verhindert wurde.

Wir erwarten kurzfristig eine nachvollziehbare Begründung für diesen Vorgang. Keine Begründung kann sein, dass nicht entschieden werden darf, was dem Fraktionsvorstand der Grünen nicht gefällt. Die Oberbürgermeisterin ist angetreten als ehrliche Maklerin im Rat. Das Vertrauen in diese Zusagen möchten wir nicht verlieren.“


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