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14.09.2017

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP will Nutzung von Landstrom in Kölner Häfen verbessern

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Albach: Anwohner von Schadstoffemissionen und Lärm entlasten
Nur eine geringe Zahl der in den Kölner Häfen anlegenden Schiffe nutzt die Möglichkeit, den erforderlichen Strombedarf an Bord mit kostenlosem sogenanntem Landstrom zu versorgen, den HGK und Rheinenergie in den Häfen anbieten. Die FDP-Fraktion hat zu diesem Thema eine Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün setzen lassen. Diese erläutert Dr. Rolf Albach, Umweltpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion:

„Im Stadtgebiet Köln stehen im Bereich des Rheinauhafens linksrheinisch am Strom sowie rechtsrheinisch oberhalb und unterhalb der Mülheimer Brücke an der Mauer Anlege- und Übernachtungsmöglichkeiten für Schiffe zur Verfügung, die mit Anschlüssen für die kostenlose Stromversorgung der Schiffe ausgestattet sind. HGK und Rheinenergie weisen die Schifffahrtsunternehmer auch im Internet auf die Möglichkeit, kostenlosen Landstrom zu erhalten, hin. Dennoch nutzt nur eine geringe Zahl der anlegenden Schiffe diese Möglichkeit, sondern generiert den erforderlichen Bordstrom aus laufenden Dieselaggregaten, die klimaschädlich sind und die Anwohnerinnen und Anwohner der Häfen mit den Emissionen belasten.

Im Zusammenhang mit der gesamtstädtischen Schadstoffbelastung der Luft, insbesondere in Mülheim am Clevischen Ring, bitten wir die Verwaltung um Auskunft, inwieweit die Möglichkeit, kostenlosen Landstrom zur Bordversorgung zu erhalten, von den anlegenden Schiffen angenommen wird. Von HGK und RheinEnergie wollen wir wissen, wie das Konzept des kostenlosen Landstroms vermarktet wird, wie man sich dort die weitere Entwicklung vorstellt und welche Möglichkeiten für eine Landstromversorgung des Mülheimer Hafens im Kontext der Luftschadstoffbelastung am Clevischen Ring gesehen werden. Wichtig ist auch die Antwort auf die Frage, inwieweit eine Verbesserung der Lade-Infrastruktur für den Landstrom zu einer Verbesserung führen kann und wie die anderen großen Rheinanlieger (Leverkusen, Düsseldorf, u.a.) diese Problematik handhaben.“


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