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05.08.2017

FDP-Kreisverband Köln

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"Sommergedanken oder einer Kolumnistin platzt der Kragen"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Ferienzeit, Entschleunigung, da geht einem manches durch den Kopf. Zum Beispiel Karl Jaspers Satz zur Heimat, den unser Buprä gern zitiert: „Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde.“ Wenn das so ist, bin ich schon lange heimatlos. Ich verstehe in diesem Land gar nichts mehr. Ich verstehe nicht, warum sich ein Volk freiwillig ausliefert. Wie die Lemminge laufen sie einer Kanzlerin hinterher, die sagt, Deutsche sind die, die hier schon länger leben – fertig! Was für ein Problem hat Frau Merkel? Ist ihr ein Uckermarker Bauer auf die Füße getreten? Und jedes Jahr in Bayreuth? Lauscht Angie dort der Musik eines Komponisten, der hier irgendwie länger lebte? Was soll die Selbstverzwergung?

Ich versuch’s mal mit der Gegenprobe: Ein Türke, der hier schon länger lebt, ist der deutsch? Ist ihm klar, dass er sich der Verantwortung für den Holocaust stellen muss? Ist ihm klar, dass wir eine besondere Verantwortung in unserer Beziehung zu Israel haben? Upps! Da verzichtet so manch ein hier länger lebender Muslim auf das Deutschsein, oder?

Die Selbstverleugnung von Links-Grün macht mich wahnsinnig. Diese Multi-Kulti-Anbetung. Wie sagte Martin Schulz vor kurzem: „Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold.“ Ein Schlag ins Gesicht aller Opfer islamischer Attentäter. Überhaupt wird über die Opfer ungern geredet: Berlin, Hamburg – Schweigen. Zurück bleiben Tote, Verletzte, Traumatisierte. Alle, die zu uns kommen, wertvoller als Gold? Meiner Erfahrung nach sind die Idioten gut über die Welt verteilt, obwohl gefühlt zurzeit ein paar mehr in islamischen Ländern sitzen.

Zurück zur Selbstverleugnung. Woher rührt der links-grüne Selbsthass? Gerade noch werden die Freiheiten des Christopher-Street-Days genossen und dann dieser Flüchtlinge-sind-Gold-Käse. Fragen Sie doch mal unsere muslimischen Immigranten, was sie von Homosexualität halten.

Deutsch ist, wer hier lebt und die Sprache einigermaßen spricht? Oder doch vielleicht ein bisschen Goethe und Bockwurst mit Kartoffelsalat; auch Wagner, Frau Kanzlerin! Fachwerkhäuser und Stefan Lochner; Sauerkraut, Bismarck, 16 Jahre Kohl und Nudelsalat; Grundgesetz mit Asylrecht; Nietzsche; ja, auch Hitler, leider; Ingenieurskunst, bayerische Berge, Rhein und Halver Hahn, Brecht, Böll und Lederhosen: auch Loriots „Sagen Sie jetzt nichts, Hildegard“, das ist lachen mit einem Deutschen über Deutsche.

Ich wünsche mir im Wahlkampf ein klares Wort unserer Kanzlerin. Vielleicht so in der Art wie es die ehemalige australische Ministerpräsidentin Julia Gillard an die Immigranten ihres Landes richtete: „Dies ist unsere Nation, unser Land und unser Lebensstil, und wir räumen Euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen. Aber wenn Ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich Euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: dem Recht, das Land zu verlassen. Wenn Ihr hier nicht glücklich seid, dann geht!
Wir haben Euch nicht gezwungen, hierher zu kommen. Ihr habt gebeten, hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das Euch akzeptiert hat.“

Waren nur ein paar Sommergedanken oder so…

Maren Friedlaender

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