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12.06.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Sterck: Köln braucht neuen Stadtbaumeister

Die Kölner Stadtbaumeister Weyer, Stübben, Schwarz, Abel und Schumacher haben das Stadtbild geprägt
Die Kölner Stadtbaumeister Weyer, Stübben, Schwarz, Abel und Schumacher haben das Stadtbild geprägt
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FDP befürwortet Dezernatsneuordnung

„Die FDP wird der beantragten Dezernatsneuordnung in der Ratssitzung am Dienstag zustimmen“, bringt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck das Abstimmungsverhalten der Liberalen auf den Punkt. Bereits im März 1998 hatten er und der jetzige FDP-Kreisvorsitzende Reinhard Houben ein Modell für die Stadtspitze der Öffentlichkeit vorgestellt, das mit sieben statt vorher elf Dezernenten auskam. „Nachdem die Stadt immer weniger Indianer hat, braucht sie auch weniger Häuptlinge“, hatten die beiden Liberalen ihre damalige Initiative begründet.

„Wenn wir fünf Jahre später nach zahlreichen Schritten, die wir bereits mit unserem ehemaligen Koalitionspartner CDU umgesetzt haben, nun von Schwarz-Grün die Vollendung unserer damaligen Forderungen auf dem Silbertablett präsentiert bekommen, wären wir doch mit dem Klammerbeutel gepudert, nicht zuzustimmen“, erläutert Sterck. Auch seien im jetzigen Antrag einige liberale Forderungen wie die Zuordnung der Feuerwehr realisiert, die die CDU beim ersten Anlauf nach der Kommunalwahl noch nicht umsetzen wollte. „Jetzt ist sie wohl schlauer geworden“, schmunzelt Sterck.

Der wohl größte Wurf der neuerlichen Reform sei die Schaffung eines umfassenden Stadtentwicklungs-, Planungs- und Baudezernats, das die Liberalen bereits 1998 in ihrem Konzept geschaffen sehen wollten. Damit habe Köln durch das Ausscheiden des Dezernenten Dören die einmalige Chance, die derzeitigen Kompetenzstreitigkeiten und Reibungsverluste unter den Dezernaten zu vermeiden. „Für Investoren wird es einfacher, in Köln ein Projekt zu verwirklichen, wenn die zuständigen Stellen in einem Dezernat gebündelt sind und sie nicht von Pontius zu Pilatus laufen müssen“, ist sich Sterck sicher.

„Dieser neue starke Mann im Stadtvorstand soll im Falle einer Neubesetzung ein ausgewiesener Fachmann im Planungs- und Baubereich sein und den Titel Stadtbaumeister tragen“, fordert Sterck. So könne an die stadtbildprägende Tradition Kölner Stadtbaumeister der letzten zwei Jahrhunderte angeknüpft werden. Ohne zusätzlichen finanziellen und verwaltungstechnischen Aufwand würde eine Stelle geschaffen, die z.B. bei den großen Entwicklungen im Rechtsrheinischen die unterschiedlichen Interessen kanalisiere und auf die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes achte. Einen entsprechenden Ergänzungsantrag haben die Liberalen nun für die Ratssitzung eingebracht.


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