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17.02.2017

Die Mitarbeiterzeitschrift für das Jobcenter Köln

Pressemeldung

"Zentrale Herausforderung ist Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt"

Katja Hoyer, MdR
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Vier Fragen an Katja Hoyer
Katja Hoyer (KH) ist sozialpolitische Sprecherin der FDP im Kölner Rat. In dieser Funktion begleitet sie das Jobcenter Köln seit Jahren politisch. Wir haben die erfahrene Politikerin gefragt, wie sie die Entwicklung des Jobcenter Köln bewertet.

MAZ: Welche Berührungspunkte haben Sie mit dem Jobcenter Köln und seit wann?

KH: Ich bin 2009 in den Kölner Stadtrat gewählt worden und nehme seitdem für die FDP Fraktion die Funktion der Sozialpolitischen Sprecherin war. Seit dieser Zeit bin ich als Mitglied im Sozialausschuss sowie als Vertreterin im Beirat des Jobcenters im ständigen Dialog mit dem Jobcenter.

MAZ: Welche Entwicklung des Jobcenter Köln haben Sie in dieser Zeit beobachten können?

KH: Das Jobcenter hat aus meiner Sicht in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Die Finanzplanung hat sich beispielsweise erheblich verbessert. Heute werden dank guter Planung und großer Bemühungen aller Beteiligten die Bundesgelder für Eingliederungsmaßnahmen zu nahezu 100% ausgegeben und fließen direkt in die Qualifizierung der Kölner SGBII-Bezieher/innen. Das war vor ein paar Jahren noch nicht der Fall. Auch die Wirksamkeitsquote und das Controlling wurden konsequent auf- und ausgebaut.

Mir gefällt es ausgesprochen gut, dass das Jobcenter seine Maßnahmen immer wieder auf den Prüfstand stellt und über den Erfolg transparent und offen informiert – und bei geringem Erfolg auch rechtzeitig die Reißleine zieht. Dazu gehört Mut und Flexibilität. Beides hat das Jobcenter Köln.

MAZ: Welche positiven Alleinstellungsmerkmale hat das Jobcenter Köln für Sie?

KH: Das Jobcenter Köln zeichnet sich sicherlich durch seine Offenheit für neue Ideen und den Mut, dabei auch Risiken einzugehen, aus.

Nehmen Sie etwa das JobSpeedDating. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass diese Idee zu Beginn von vielen sehr kritisch gesehen wurde. Ich fand es mutig, eine ganz neue Veranstaltungsform an einem ungewöhnlichen Ort auszprobieren. Das hatte es vorher so noch nicht gegeben. Mittlerweile ist das JobSpeedDating eine echte Erfolgsstory. Wir haben uns die Veranstaltung vor Ort angeschaut und konnten uns selber davon überzeugen, dass sich der Mut aber auch die viele Arbeit, die diese Veranstaltung mit sich bringt, absolut gelohnt haben.

Mit dieser Offenheit, Kreativität und dem Engagement seiner Mitarbeiter/innen, die ich in vielen Begegnungen erlebt habe, ist das Jobcenter Köln sicherlich behörden-untypisch und hebt sich sehr positiv ab.

MAZ: Wo sehen Sie Potenzial zur Weiterentwicklung?

KH: Das Jobcenter Köln hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es sich an neue Herausforderungen und Entwicklungen stetig anpassen kann. Das wird auch in den nächsten Jahren stark gefordert sein. Die zentrale Herausforderung ist sicherlich die Integration der vielen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt.

Wir haben im Moment noch die Situation, dass viele Maßnahmen auf den einzelnen Ebenen – Bund, Länder, Kommunen – nicht wirklich abgestimmt sind. Dies ist für alle Beteiligten wenig befriedigend. Hier ist der Bund gefragt, klare Strukturen und Regeln zu schaffen und vorzugeben, so dass sich die Kommunen und Jobcenter daran ausrichten können.

Ansonsten hoffe ich, dass das Kölner Jobcenter auch weiterhin neue Dinge ausprobiert, Bewährtes beibehält, sich regelmäßig kritisch hinterfragt und wenn nötig optimiert. Dazu wünsche ich allen Beteiligten viel Kraft, Erfolg und natürlich auch den nötigen langen Atem!

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