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03.01.2017

FDP-Kreisverband Köln

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"Pawlow und Die Grünen"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender – Sonderausgabe
Gerade arbeite ich an meiner ganz persönlichen Liste der Vorsätze für 2017 – darunter die gute Absicht, mich nicht mehr gleich über alles aufzuregen, was in der Zeitung steht: nicht über jedes Gender*sternchen oder jede Veggie-Day-Forderung, also mit anderen Worten, über den grünen Totalitarismus.

Das Jahr ist erst ein paar Stunden alt, schon schlage ich meinen Vorsatz in den Wind. Schuld ist Simone Peter. Und ihr Rassismusvorwurf gegen die Kölner Polizei. So richtig rassistisch kann ich das Wort Nafri übrigens nicht finden. Für mich ist das erst einmal eine Abkürzung, so wie MeckPomm oder Ossis und Wessis. Oder der Spruch „Ami – go home“, an den sich Frau Peters ältere Kollegen sicher noch erinnern.

Seltsam, wie einseitig die Bundesvorsitzende der Grünen Rassismus definiert. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie den jungen Herren aus dem Maghreb je vorwarf, wie rassistisch die sich verhalten, wenn sie Frauen, welcher Herkunft auch immer, bestehlen, begrapschen und vergewaltigen. Und Frau Peter könnte sich mal Gedanken darüber machen, was wohl in Tausende nordafrikanische Immigranten gefahren ist, die sich ausgerechnet am Silvesterabend erneut auf Köln stürzen.

Was mag wohl in den Köpfen dieser nordafrikanischen Asylsuchenden vorgehen, dass ihnen das Grauen der Silvesternacht 2015, die Wunde, die in dieser Nacht geschlagen wurde, völlig egal ist. Das Leid, das viele Frauen, auch Kinder dabei erlitten, verhöhnen diese Männer ohne Frau Peters Missbilligung. Mit ihrem erneut massenhaften Hineindrängen in den Kölner Hauptbahnhof verspotten nordafrikanische Männer die Polizei, lachen dem deutschen Staat frech ins Gesicht. Habe ich da etwas überhört? Oder hat Frau Peter diesen Mangel an Sensibilität, diesen Rassismus in Richtung Deutschland, den Sexismus gegen Frauen wirklich nicht erwähnt?

Es ist diese merkwürdige Schizophrenie der Grünen, mit der ich nicht zurechtkomme: Reflexhaft werden die aus aller Welt zu uns strömenden Personen in Schutz genommen, als seien sie a priori mal die besseren Menschen und wir schuldeten ihnen etwas, weil wir irgendwie schlechter sind oder zu ewiger Buße verdammt oder warum auch immer. Wir müssen deshalb die Augen senken und uns von jungen Schnöseln verlachen lassen, weil irgendetwas in der Weltsicht der Grünenund Linken an uns Deutschen nicht stimmt. Sorry, Frau Peter, so sehe ich mich und unser Land nicht. Und gegen alle meine guten Vorsätze rege ich mich Ihretwegen schon in den ersten Stunden des neuen Jahres tierisch auf und ich habe meinen Vorsatz schon verworfen und verspreche das Gegenteil: dass ich mich auch weiterhin über so eine verzerrte Weltsicht empören werde.

Und ihr halbherziges Zurückrudern beeindruckt mich nicht, nur weil Ihr Stuhl ein wenig wackelt, weil ihre grünen Kollegen, aus welchem Kalkül heraus auch immer, sie nicht unterstützen. Aber der Reflex ist eben da, wie bei den Pawlowschen Hunden – grüner Speichelfluss schon bei kleinstem Reiz oder so…

Maren Friedlaender

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