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10.12.2016

FDP-Kreisverband Köln

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"Köln strahlt"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Das wird schön. Ganz viele bunte Lichter – Silvester am Dom und um den Dom herum. Für 250.000 Euro. Ich wunder mich immer, wo sich so ein Betrag in der notorisch leeren Kasse der Stadt findet. Egal, schöne Bilder, das ist wichtig. Da werden die Menschen herbeiströmen. Keine Panik – so etwas wie in der letzten Silvesternacht passiert nicht wieder. Neben jedem Besucher steht ein Polizist oder so... Hat Kölns Polizeipräsident versprochen und die Oberbürgermeisterin. Über 1000 Schutzmänner im Einsatz, unterstützt von sechs Hundertschaften des Landes. Alles für die Riesenparty, alles, damit Köln strahlt.

Aber bitte erst an Silvester, nicht schon vorher. Luftlinie rund 125 Kilometer von der Domplatte entfernt, im Westen, steht ein Atomkraftwerk: Tihange, in Belgien. Das ist das Problem. Das kann die Merkel nicht einfach abschalten. Der Druckbehälter hat über 8000 Risse. Die Kiste arbeitet weiter. Wenn sie hochgeht, ist der Roncalliplatz menschenleer. Dann strahlt nur noch der Kölner Dom. Wenn wir Pech haben, eben schon vor der gigantischen Silvester-Illuminations-Show. Denn bei uns herrscht Westwind. Für Nicht-Kachelmänner: Der Wind weht aus Westen in Richtung Köln.

Und was sagt der EU-Ratspräsident und unser wahrscheinlich zukünftiger Außenminister oder Kanzlerkandidat Martin Schulz dazu? Er sagt, weil die Nationalstaaten nicht die Hoheit über Energieversorgung abgeben wollen, kann die EU in Sachen Energieversorgung nichts tun und eben auch nichts für die Sicherheit ihrer Bürger. Punkt. Aber die Glühbirnen, Herr Präsident, die haben wir doch ausgetauscht. Oder? Und wir halten uns brav an die EU-Normvorschriften für Kondome und Schnullerketten und den Abstand von Grillstäben. Aber wenn es um unsere Sicherheit geht – sorry, EU nicht zuständig? Könnte sein, dass der ein oder andere Bürger ins Grübeln kommt? Da weiß der Ratspräsident leider keinen Rat. Deshalb stieg er nach einer Diskussionsveranstaltung kürzlich in Aachen schnell in seine Limousine, begleitet von fünf Bodyguards und einem Krankenwagen. Da waren wahrscheinlich die Jodtabletten drin. Die sollen ja helfen, wenn es kracht. Gut, dass dem Schulz nichts passieren kann. Und für uns soll es auch Jodtabletten geben. Hat unser NRW-Innenminister alles schon bestellt. 30 Millionen Stück.

Wenn Sie, liebe Kölnerinnen und Kölner, keine Lust auf die Jodtabletten haben, dann machen Sie mal Druck, damit Köln Druck macht: auf die Landesregierung und die Bundesregierung. Alle sollen ja Schaden vom Volk abwenden. Und nicht erst, wenn wir schon strahlen und Tihange dann unter einen teuren Deckel kommen muss.

Apropos Deckel: Über den Unglücksreaktor in Tschernobyl wird jetzt ein Riesenkondom gestülpt. Kosten 2,15 Milliarden Euro. Wenn man die Gesamtkosten der Katastrophe zusammenrechnet, ist es vielleicht doch billiger Tihange abzuschalten, liebe Belgier. Denkt einfach nochmal darüber nach. Vielleicht macht Ihr uns ein Geschenk zu Weihnachten oder so…

Maren Friedlaender

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