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11.11.2016

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FDP lehnt Verlagerung des FC-Nachwuchses nach Marsdorf ab

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Breite: Jugendliche in Grüngürtel und nicht ins Gewerbegebiet
Zum Vorschlag der Kölner Grünen und der Ausbaugegner, das Trainingsgeländes des 1. FC Köln für die Kinder- und Jugendabteilung sowie den Frauenfußball in das Gewerbegebiet Marsdorf zu verlagern, erklärt FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite:

„Die Vorschläge, wo der FC-Nachwuchs und die FC-Frauen demnächst spielen sollen, werden immer abenteuerlicher. Nun wird allen Ernstes vorgeschlagen, den Kinder- und Jugendfußball sowie die FC-Frauen ins Gewerbegebiet Marsdorf abzuschieben.

Die Vertreibung fußballspielender Pänz im Verein ist schlichtweg einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt unwürdig und wird von uns Freien Demokraten darum auch strikt abgelehnt. Sollte der Vorschlag erfolgreich sein, haben wir die große Sorge, dass es demnächst weiteren Fußballvereine mit derselben Argumentation, Fußballplätze stehen nicht im Einklang mit der Natur, im Grüngürtel an den Kragen gehen könnte.

Wenn hier die Erweiterungsgegner bei der Vertreibung von Kinder-, Jugend- und Frauensport aus dem Grüngürtel sich auf das Erbe Konrad Adenauers berufen, werden dabei historische Fakten bösartig verdreht. Der Grüngürtel war stets als Ort der Erholung und des Sports gedacht. So war er von Anfang Trainings- und Spielstätte für den Kölner Fußball.

Schon Gartenarchitekt Fritz Encke, einer der Erschaffer des Kölner Grüngürtels, errichtete dort, wo jetzt der 1. FC Köln beheimatet ist, Fußballplätze. Die Kerngebäude einer ehemaligen Kaserne an diesem Standort ließ Encke bewusst nicht abreißen, sondern übergab sie der Nutzung für einen Fußballverein. So war auch die Fläche der FC-Erweiterung in der Planung aus den 1920er Jahren für die Sportnutzung vorgesehen.

Die Erweiterung der Sportanlagen auf dieser Fläche nehmen dem Grüngürtel nichts weg, sondern erfüllt die Bestimmung für diese Fläche nach den Vorgaben der Erbauer. Fußballplätze und spielende Kinder und Jugendliche gehören in die Natur mit viel Grün und guter Luft und bestimmt nicht in ein Gewerbegebiet verfrachtet.

Das gleiche gilt selbstverständlich auch für den Frauensport. Die Vorstellung, dass die FC-Frauen im Gewerbegebiet zwischen Lagerhallen spielen müssen, die FC- Männer aber weiterhin im Grünen trainieren, nur weil Fußballplätze fehlen, ist ein grausiger Gedanke.“


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