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30.05.2003

FDP-Ortsverband JLWW

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Rathaus Weiden: Verkauf geht gegen FDP weiter

Stefan Dößereck
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Stefan Dößereck
Horrorkoalition stimmte für Verkauf

Am 26. Mai 2003 wurde es amtlich: In einer gemeinsamen Sitzung des Beschwerdeausschusses und des Sozialausschusses des Rates der Stadt Köln beschloss die „Schwarz-Grüne-Horrorkoalition“ gegen die Stimme des FDP-Vertreters Mark Stephen Pohl die Weiterführung der Verkaufsverhandlungen des Weidener Rathauses. Damit ist das Schicksal des alten Weidener Rathauses so gut wie besiegelt.

„Wir Liberale, die die Ideen eines Bürgerzentrums im Kölner Westen, eben in diesem Rathaus, immer unterstützt haben, sind tief enttäuscht. Hier wird eine weitere Zukunftschance für diese Stadt und besonders für die Stadtteile Weiden, Lövenich, Widdersdorf, Marsdorf, Horbell, Üsdorf und Junkersdorf zerstört. Es wird somit weder einen Platz der Begegnung für Senioren geben, noch Räumlichkeiten für Feiern, Theateraufführungen oder andere kulturelle Veranstaltungen. Die Idee einer Begegnungsstätte ist damit hinfällig“, erklärt der Vorsitzende der FDP im Kölner Westen für die Stadteile Junkersdorf, Lövenich, Weiden und Widdersdorf, Stefan Dößereck.

Hilflose Versuche der Koalition, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung dem Investor möglicherweise einige wenige Räume für die Bürgerinnen und Bürger abzuluchsen sind genauso wenig konkret wie die Antworten auf die Frage, wohin die derzeitigen Bewohner des Rathauses eigentlich ziehen sollen. Nach Auffassung der Liberalen hätte das durch den Verkauf der GAG / Grubo-Aktien verhindert werden können. Nach dem dieser gescheitert ist, versucht Schwarz-Grün alles zu Geld zu machen, was nicht „niet- und nagelfest“ ist. Die Aussichten für die Bürgerinnen und Bürger in Köln werden immer schlechter, die Horrorstreichliste jedem immer bewusster.

Dass es hierbei überhaupt nicht mehr um Vernunft geht, stellte der Ratskandidat der FDP im Kölner Westen, Pohl, schon während der Sitzung fest: „Obwohl ich der Verwaltung nachweisen konnte, dass lediglich 2/3 der Vereine im Kölner Westen mit der Frage nach Nutzungswünschen angeschrieben worden sind, Sportvereine und Vereine in Widdersdorf z.B. überhaupt nicht, konnte man gar nicht schnell genug den Verkauf beschließen. Durch die Behauptung, es sei überhaupt kein Bedarf vorhanden, wird belegt, dass weder Verwaltung noch Stadtregierung sich auch nur ansatzweise umfassend mit der Situation vor Ort beschäftigt haben. Das ist ein trauriges Zeichen dafür, was uns in den nächsten Jahre in Köln noch blüht.“


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