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17.09.2016

FDP-Kreisverband Köln

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"Bramsche und der Rest der Welt"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Anfang der Woche fuhr ich auf der A1 Richtung Köln und kam an Bramsche vorbei. Ich schreib das nur, weil Bramsche ein Ort ist, den man gern mal achtlos links liegen lässt. Ich möchte Bramsche auf diesem Weg ein wenig Ehre angedeihen lassen. Übrigens musste ich die Autobahn wegen einer Staumeldung verlassen und darauf fand ich mich plötzlich tatsächlich mitten in Bramsche wieder. Wie der Ort war? Na, Bramsche halt. Immerhin staufrei.

Mir wird Bramsche in Erinnerung bleiben, weil im Radio gerade die Nachricht kam, dass die Österreichische Bundespräsidentenwahl verschoben werden muss. Das ist ja eh schon der 2. Anlauf. Sie erinnern sich. Die erste Stichwahl wurde für ungültig erklärt wegen Schlampereien bei der Auszählung. Kommt mir irgendwie bekannt vor. War da nicht mal was in Köln? Oberbürgermeisterwahlen 2015! Mussten auch wiederholt werden wegen Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung. Verschoben wurde dann auch noch, weil irgendetwas mit der Schriftgröße auf den Stimmzetteln nicht stimmte.

Tröstlich, dass woanders auch nicht alles gut ist. Bei den Österreichern liegt es am Kleber für die Briefumschläge. Der Pressesprecher oder war es der Innenminister Sobotka - ich musste ja auf den Verkehr in Bramsche achten - also, ich glaube, Sobotka erklärte, es gebe ein Problem mit der Lasche. Das klang auf Österreichisch etwa wie „Loasche“, die „Loasche“ – so ähnlich wie bei Broamsche in der norddeutschen Aussprache. Also, die Loasche klebe nicht richtig und im Härtetest gehe die Loasche wieder auf und das dürfe natürlich nicht sein. Dann wäre die Wahl wieder anfechtbar und deshalb werde sie verschoben. Vom 2. Oktober auf den 4. Dezember, vorausgesetzt, das Parlament stimme zu.

Wird sicher noch teurer als die Wahlverschiebung in Köln. Mich wundert nur, warum man nicht schnell neue Umschläge anfertigen kann. Das wäre meines Erachtens die günstigere Lösung. Als ich durch Bramsche durch war, meldete sich ein deutscher Hersteller im Radio und meinte, er könne in einer Woche die paar Millionen Briefumschläge gern liefern. Kein Problem für seine Firma. Aber vielleicht dürfen die Österreicher für ihre Bundespräsidentenwahl keine deutschen Umschläge benutzen.

Insofern habe ich noch eine national einwandfreie Lösung anzubieten, vorausgesetzt es gibt einen Hersteller für Gummibärchen mit rein österreichischem Stammbaum. Aus Gummibärchen kann man einen Super-Kleber herstellen: 15 davon mit 30 ml warmem Wasser erwärmen bis die Gummibärchen sich verflüssigt haben (nicht kochen!). Den Kleber warm auftragen. Reicht für ca. zehn Briefe. Hält bombenfest und ist giftfrei!

Falls die Bärchen keine österreichische Herkunft haben müssen, denke ich, dass Haribo den Auftrag gern übernimmt. Die oberste Wahlaufsichtsbehörde könnte in jedem Wahlbrief ein paar Gummibärchen mitschicken. Wär doch lustig oder man kehrt zurück zur KuK-Monarchie. Keine Wahlen, keine Briefumschlagprobleme. Womöglich auch für Köln eine Lösung. Prinz Karneval als OB oder „Bläck Fööss“ oder so…

Maren Friedlaender

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